Title: Organisationsverständnis und Rollen im Human Resource Management
Authors : Werkmann-Karcher, Birgit
Published in : Angewandte Psychologie für das Human Resource Management : Konzepte und Instrumente für ein wirkungsvolles Personalmanagement
Pages : 31
Pages to: 55
Editors of the parent work: Werkmann-Karcher, Birgit
Rietiker, Jack
Publisher / Ed. Institution : Springer
Publisher / Ed. Institution: Berlin
Issue Date: 2010
License (according to publishing contract) : Licence according to publishing contract
Type of review: Not specified
Language : German
Subjects : Rollenkonzept; Human Resource Management; Rollenverständnis; Organisationsverständnis
Subject (DDC) : 658.3: Human resource management
Abstract: In Organisationen wandelt sich das Bild der darin arbeitenden Menschen mit der Zeit. Die Annahmen, die man über deren Motive und Bedürfnisse zugrunde legt, spiegeln den Zeitgeist. Sie beeinflussen auch die Praktiken, die man zur Leistungssicherung und -steigerung anwendet. Das ist das Thema des HRM. Wer professionell mit Organisationen befasst ist, braucht ein Organisationsverständnis. Organisationen können als soziotechnisches System verstanden werden. Darin wird das technische bzw. technologische Subsystem einer Organisation beschrieben und gleichzeitig ausgesagt, dass das soziale Subsystem damit vielfältig verwoben ist. Das Eine kann nicht ohne das Andere verstanden und auch nicht verändert werden. Weil Organisationen soziale Systeme sind, weisen sie darüber hinaus einige sehr spezielle Charakteristika auf, die der gezielten Beeinflussung von außen oder von innen Grenzen setzt und erklärt, warum Organisationen sich vorwiegend selbst treu bleiben, auch in wenig erfolgreichen Strategien. In der Gesellschaft und als deren Spezialfeld Organisation gibt es eine Menge an Rollen. Diese bestehen aus Verhaltenserwartungen relevanter Anderer und deren Interpretation durch die Rollenträger. Sie werden wirksam in einem Austauschprozess und sind von beiden beteiligten Seiten aus beeinflussbar. Rollen werden gestaltet und durchgesetzt, worin auch die Persönlichkeit – allerdings nur in Teilen – zum Ausdruck kommt. Sie werden auch von wahrgenommenen und zugeschriebenen Kompetenzen beeinflusst. Das Rollenverständnis des HRM hat sich vom Personalverwalter zum strategischen Mitgestalter der Organisation entwickelt. Damit verbunden werden Kompetenzen beschrieben, deren Vorhandensein oder Zuschreibung den Weg zur strategischen Partnerschaft und damit zu einer deutlichen und hohen Positionierung des HRM im Unternehmen befördern soll.
Departement: Angewandte Psychologie
Organisational Unit: Institute of Applied Psychology (IAP)
Publication type: Book Part
DOI : 10.1007/978-3-642-12481-5_4
ISBN: 978-3-642-12481-5
978-3-642-12480-8
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/8625
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