Title: Art. 27 ATSG und seine Bedeutung für das öffentliche Verfahrensrecht
Authors : Wiederkehr, René
Rosales-Geyer, Ivy Angelli
Published in : Aktuelle juristische Praxis
Volume(Issue) : 2019
Issue : 4
Pages : 463
Pages to: 469
Publisher / Ed. Institution : Dike
Issue Date: 2019
License (according to publishing contract) : Licence according to publishing contract
Language : German
Subject (DDC) : 344: Labor, social, education and cultural law (CH)
Abstract: Die Einführung einer allgemeinen Aufklärungs- und Beratungspflicht nach Art. 27 ATSG ist ein Meilenstein im Sozialversicherungsrecht. Art. 27 ATSG hat zum Ziel, die effektive Wahrnehmung der vom Sozialversicherungsrecht gewährleisteten Ansprüche zu ermöglichen. Diese Bestimmung ist weit gefasst und bezieht sich nicht «nur» auf die gesetzlich vorgesehenen Rechte oder Pflichten, sondern auch auf das Verwaltungsverfahren. Die Erläuterung des Verfahrens und der darin vorgesehenen Partizipationsrechte ist von zentraler Bedeutung, damit der zu treffende Entscheid als fair empfunden wird. Es geht um dessen Legitimation durch Information. Die Legitimationsfunktion von Verfahren wird damit im Wesentlichen erst durch Aufklärung und Beratung gesichert.
Departement: School of Management and Law
Organisational Unit: Center for Public Commercial Law (ZOW)
Publication type: Contribution to Magazine or Newspaper
ISSN: 1660-3362
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/16557
Appears in Collections:Publikationen School of Management and Law

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