Title: Organisationales Lernen aus Geschlechterperspektive : Dysfunktionalitäten in Regelbildungsprozessen
Authors : Folini, Elena
Scheidegger, Nicoline
Published in : Wissen - Gender - Professionalisierung : historisch-soziologische Studie
Pages : 111
Pages to: 129
Editors of the parent work: Honegger, Claudia
Liebig, Brigitte
Wecker, Regina
Publisher / Ed. Institution : Chronos
Publisher / Ed. Institution: Zürich
Issue Date: 2003
License (according to publishing contract) : Licence according to publishing contract
Type of review: Editorial review
Language : German
Subjects : Organisationales Lernen; Wissen; Gender
Subject (DDC) : 658.4: Executive Management
Abstract: Nachhaltige Wettbewerbsvorteile von Unternehmen, die einen langfristigen Schutz vor der Konkurrenz bieten, beruhen gemäss der ressourcenorientierten Strategielehre auf schwer imitierbaren, nicht käuflichen Ressourcen. Die wichtigste nicht handelbare Ressource ist heute organisatorisches Wissen. Gespeichert ist das organisatorische Wissen in den Regeln und Routinen der Organisation. Der vorliegende Beitrag zeigt zunächst, dass die Nutzung dieser Ressource im Fall der Mitarbeiterinnen nur teilweise der Fall ist. Das Wissen von Frauen findet in den formellen Regelsystemen einer Organisation weniger Niederschlag als das ihrer männlichen Kollegen, auch wenn es ökonomisch relevant ist. Diese "Unternutzung" weiblicher Humanressourcen stellt sowohl aus betriebswirtschaftlicher wie volkswirtschaftlicher Sicht eine Verschwendung dar. Die Autorinnen versuchen zu erklären, warum das Wissen von Frauen "unternutzt" wird. Eine wichtige Erklärung liegt in den verborgenen Mechanismen der Regelbildung, die eng mit der Unterscheidung zwischen individuellem und organisatorischem Wissen zusammenhängen und die für das organisationale Lernen zentral sind. Abschließend werden zwei Modelle organisationalen Lernens vorgestellt: der unvollständige Lernzyklus von March und Olsen sowie die Wissensspirale von Nonaka und Takeuchi. Mit Hilfe eines geschlechtsspezifischen Blicks auf diese Konzepte lassen sich Mechanismen aufzeigen, die dazu führen, dass das explizite und implizite Wissen von Frauen in einem geringeren Umfang genutzt wird.
Departement: School of Management and Law
Organisational Unit: Center for Human Capital Management (ZHCM)
Publication type: Book part
ISBN: 3-0340-0649-7
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/13778
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