Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.21256/zhaw-1284
Title: Von der Vorsorge zur Sorge : eine Arbeit über Erfahrungen und Bedürfnisse von Paaren, welche sich während der Schwangerschaft für ein Kind mit einer diagnostizierten Fehlbildung entscheiden
Authors : Henzen, Pia
Roost, Myrjam
Advisors / Reviewers : Grieder-Zehnder, Sandra
Publisher / Ed. Institution : ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Issue Date: 2017
Language : Deutsch / German
Subjects : Prenatal diagnosis; Experiences; Needs; Fetal anomaly; Pregnancy
Subject (DDC) : 618: Geburtsmedizin, Hebammenarbeit
Abstract: Hintergrund Durch die Entwicklung der Pränataldiagnostik* und die Veränderung in der Population der Schwangeren sind Eltern zunehmend von einer pränatalen Diagnose betroffen. Bedürfnisse von Eltern, welche die Schwangerschaft nach einer diagnostizierten Fehlbildung* weiterführen, sind wenig erforscht. In diesem Feld sind weitere Untersuchungen notwendig. Ziel Diese themengeleitete Arbeit hat zum Ziel, Erfahrungen und Bedürfnisse von Eltern zu erfassen, welche sich nach einer pränatal diagnostizieren Behinderung* für die Weiterführung der Schwangerschaft entschieden haben. Diese werden auf die Auf-gaben der Hebammenbetreuung während der verbleibenden Schwangerschaft und der Geburt bezogen. Methode Zur Beantwortung der Frage wurde eine Literaturrecherche durchgeführt. Die Daten von fünf Studien, zwei Erfahrungsberichten und einem Ratgeber werden analysiert und diskutiert, um im Anschluss Empfehlungen für die Praxis abzugeben. Ergebnisse Die Eltern wünschen sich eine klare, ehrliche, empathische, vorausschauende und kontinuierliche Betreuung durch ein breites Netz von Fachpersonen. Eltern suchen Informationen zu Hilfsorganisationen, das Gespräch zum Thema des Einbezugs ihres Umfeldes und sie benötigen Unterstützung in ihren Bewältigungsstrategien. Schlussfolgerung Betreuende Gesundheitsfachkräfte sollten die Bedürfnisse von betroffenen Paaren individuell erfassen. Die Hebamme stellt eine geeignete Koordinationsperson dar, welche die Paare in ihren Coping-Strategien* unterstützen und Verknüpfungen zu nötigen Ressourcen herstellen kann.
Departement: Gesundheit
Organisational Unit: Institut für Hebammen
Publication type: Thesis: Bachelor / Bachelor Thesis
DOI : 10.21256/zhaw-1284
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/1286
Appears in Collections:Abschlussarbeiten Hebamme

Files in This Item:
File Description SizeFormat 
Henzen_Pia_Roost_Myrjam_HB14_BA17.pdf2.21 MBAdobe PDFThumbnail
View/Open


Items in DSpace are protected by copyright, with all rights reserved, unless otherwise indicated.