Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.21256/zhaw-1217
Title: Evidenzbasierte alternative nichtinvasive Methoden zur Beurteilung des Geburtsfortschrittes : Die vaginale Untersuchung als Goldstandard; doch was, wenn diese als Stressor empfunden wird?
Authors : Hottinger, Ursula
Schlatter, Sina
Advisors / Reviewers : Spiegel-Hefel, Elisabeth
Publisher / Ed. Institution : ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Issue Date: 2016
Language : Deutsch / German
Subjects : Alternative Beurteilungsmethoden; Geburtsfortschritt; Muttermunderöffnung; Tiefertreten; Geburtsleitung; Geburtsdokumentation; sexuelle Gewalt
Subject (DDC) : 618: Geburtsmedizin, Hebammenarbeit
Abstract: Abstract Die vaginale Untersuchung entspricht dem Goldstandard geburtshilflicher Diagnostik. Allerdings sind die erhobenen Befunde oftmals nicht präzise, wie verschiedene Studien aufzeigten. Zudem kann die vaginale Untersuchung bei Gebärenden mit sexueller Gewalterfahrung eine Retraumatisierung bzw. ein Flashback auslösen. Aufgrund der aktuellen Flüchtlingsthematik sehen sich Hebammen in Zukunft häufiger mit solchen Fällen konfrontiert. Ziel Ziel dieser Bachelorarbeit ist die Erörterung evidenzbasierter alternativer nichtinvasiver Methoden zur Beurteilung des physiologischen Geburtsfortschrittes. Methode Zur Beantwortung der Fragestellung wurde anhand festgelegter Keywords auf verschiedenen Datenbanken nach relevanter Literatur gesucht. 5 Studien erfüllten die Ein- und Ausschlusskriterien, wurden analysiert und diskutiert. Die Bearbeitung der Fragestellung bedingte den Einbezug weiterer Fachliteratur. Ergebnisse Diese Bachelorarbeit zeigt verschiedene nicht-invasive Alternativen zur Beurteilung des Geburtsfortschrittes mit jeweiliger Validität auf. Durch deren Praxisimplementierung lässt sich die Anzahl vaginaler Untersuchungen bei physiologischen Geburten reduzieren. Damit kann der WHO-Empfehlung (1996) der maximal vierstündlichen Untersuchung entsprochen werden. Zudem können mittel translabialer Ultraschalluntersuchung frustrane Vakuumextraktionen und sekundäre Sectiones vermieden werden. Schlussfolgerung Die Anwendung alternativer nicht-invasiver Beurteilungsmethoden gilt es vermehrt in der Praxis einzusetzen, um unnötige vaginale Untersuchungen zu vermeiden. Ein Vorschlag zur entsprechender Dokumentation des Geburtsverlaufs liegt der Arbeit bei.
Departement: Gesundheit
Organisational Unit: Institut für Hebammen
Publication type: Thesis: Bachelor / Bachelor Thesis
DOI : 10.21256/zhaw-1217
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/1213
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