Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.21256/zhaw-3809
Title: Prävention von psychosozialen Gesundheitsrisiken in Betrieben. Qualitative Interventionsforschung : Forschungsbericht
Authors : von Wyl, Agnes
Eich-Stierli, Brigitte
Hentrich, Janine
Steiger-Sackmann, Sabine
Extent : 76
Publisher / Ed. Institution : ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Publisher / Ed. Institution: Zürich
Issue Date: 15-Dec-2015
License (according to publishing contract) : Licence according to publishing contract
Language : German
Subjects : Arbeit; Gesundheit; Wirkungsanalyse; Betriebliches Gesundheitsmanagement; Psychosoziale Belastung; KMU; Prävention
Subject (DDC) : 616.8: Neurology, diseases of nervous system
658.3: Human resource management
Abstract: Das Staatssekretariat für Wirtschaft SECO hat Anfang 2014 einen neuen Vollzugsschwerpunkt lanciert, um die Prävention im Bereich der psychosozialen Risiken am Arbeitsplatz zu verstärken. In einer ersten Phase wurden gute Praxisbeispiele gesucht. Die Forschungsstudie setzte sich zum Ziel, eine Wirkungsanalyse der im Rahmen des KTI-Projektes VitaLab erfolgten Massnahmen des Betrieblichen Gesundheitsmanagements zu erstellen und die Kriterien guter Praxis in Kleinbetrieben (KU) zu überprüfen. Im Projekt wurden 32 BGM-Dienstleistungen angeboten. Zielgruppe waren die Unternehmerinnen und Unternehmer der KU. Das Forschungsteam konnte je 10 Interviews mit Geschäftsleitenden und Mitarbeitenden aus 12 Betrieben durchführen, die BGM-Dienstleistungen bezogen hatten. Für die Auswertung wurde die inhaltlich strukturierende qualitative Inhaltsanalyse gewählt. Die Frage nach den erfolgten Veränderungen aufgrund der BGM-Dienstleistungen konnte über die Hälfte Interviewpartner positiv beantworten. Diese lagen insbesondere in der Verbesserung der sozialen Beziehungen und der physischen Arbeitsumwelt. Zudem gaben Führungspersonen an, eine höhere Sensibilität für ihren Einfluss auf die Gesundheit der Mitarbeitenden gewonnen zu haben. Beim spezifischen Einfluss auf die Reduktion der psychosozialen Belastungen sahen Geschäftsleiter insbesondere Verbesserungen aufgrund von Rollenklärungen, Stellvertretungsregelungen und Verbesserungen der internen Abläufe. Die Ermittlung der Gesundheitsgefährdung versuchen die Befragten über regelmässige und spontane Gespräche umzusetzen. Auffallend war die Tatsache, dass die Mehrheit der Mitarbeitenden vermehrt regelmässige und/oder standardisierte Gespräche wünscht. Die Früherkennung von Gesundheitsproblemen hängt letztlich stark von der Sozialkompetenz der Geschäftsleitenden ab. Entsprechend wird u.a. empfohlen, Gesprächsleitfäden oder eLearning-Tools zur Verbesserung ihrer Kommunikationskompetenzen anzubieten. Alle Massnahmen sollen KU unterstützen und möglichst wenig Zusatzaufwand geben.
Departement: Angewandte Psychologie
Organisational Unit: Psychological Institute (PI)
Publication type: Working Paper – Expertise – Study
DOI : 10.21256/zhaw-3809
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/7488
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