Title: Arbeit und Gesundheit : Betriebliches Gesundheitsmanagement
Authors : Deplazes, Silvia
Künzli, Hansjörg
Published in : Angewandte Psychologie für das Human Resource Management : Konzepte und Instrumente für ein wirkungsvolles Personalmanagement
Pages : 435
Pages to: 449
Editors of the parent work: Werkmann-Karcher, Birgit
Rietiker, Jack
Publisher / Ed. Institution : Springer
Publisher / Ed. Institution: Berlin
Issue Date: 2010
License (according to publishing contract) : Licence according to publishing contract
Type of review: Editorial review
Language : German
Subjects : Arbeit und Gesundheit; Betriebliches Gesundheitsmanagement; Human Ressource
Subject (DDC) : 158: Applied psychology
658.3: Human resource management
Abstract: - BGM lohnt sich für die Mitarbeitenden und die Organisation. Es hilft den Mitarbeitenden, ihr individuelles Gesundheitsverhalten zu verbessern und ihre Bewältigungsressourcen zu stärken. Die Organisation spart Versicherungsprämien und profitiert von der erhöhten Produktivität ihrer Mitarbeitenden. - Durch die doppelte Zielsetzung von BGM, der Veränderung der Verhältnisse und des Verhaltens, ist es immer auch Organisationsentwicklung und darf nicht als isolierte, nur auf die Mitarbeitenden oder einzelne Prozesse gerichtete Massnahme betrachtet werden. - Ohne die Einbindung der Geschäftsleitung sind verhältnisbezogene Massnahmen nicht oder nur in geringem Ausmass möglich aber auch ohne Partizipation der Mitarbeitenden wird die Umsetzung scheitern. - Die eigene Gesundheit ist eine intime Angelegenheit. Entsprechend muss der Wahrung der Autonomie und dem Persönlichkeitsschutz der Mitarbeitenden bei allen Prozessen des Gesundheitsmanagements oberste Priorität eingeräumt werden. Die Anforderungen an die Mitarbeitenden und die daraus erwachsenden Belastungen nehmen zu. Entsprechend steigen die Kosten für Fehlzeiten und gesundheitsbedingte Produktivitätsverluste. Das Medikament gegen diesen Trend heisst Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM). BGM soll sich für die Mitarbeitenden und die Unternehmung lohnen. Diese doppelte Zielsetzung ist allen BGM-Programmen gemeinsam. Die Mitarbeitenden sollen dabei unterstützt werden, ihre Bewältigungsressourcen und ihre Gesundheit zu erhalten und zu stärken. Aus Sicht des Arbeitgebers sollen Kosten für Fehlzeiten gesenkt und die Produktivität der Mitarbeitenden erhalten und erhöht werden. Konkretes gesundheitsrelevantes Verhalten von Mitarbeitenden ist immer vor dem Hintergrund der Verhältnisse zu betrachten. Wirkungsvolles BGM sollte darum auf beiden Ebenen, den Strategien, Strukturen und Prozessen der Organisation und dem Verhalten der Mitarbeitenden ansetzen. Verändern sich die Strukturen, verändert sich auch das Verhalten und umgekehrt. Entsprechend muss BGM zwar „top down“ initiiert werden, die Durchführung aber partizipativ erfolgen.
Departement: Angewandte Psychologie
Organisational Unit: Psychological Institute (PI)
Publication type: Book Part
DOI : 10.1007/978-3-642-12481-5_21
ISBN: 978-3-642-12481-5
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/7484
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