Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.21256/zhaw-3631
Title: MIKE : Medien, Interaktion, Kinder, Eltern: Ergebnisbericht zur MIKE-Studie 2017
Authors : Genner, Sarah
Suter, Lilian
Waller, Gregor
Schoch, Pia
Willemse, Isabel
Süss, Daniel
Publisher / Ed. Institution : Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Publisher / Ed. Institution: Winterthur
Issue Date: 2017
Language : Deutsch / German
Subjects : Medien; Mediennutzung; Kind; Eltern
Subject (DDC) : 302: Soziale Interaktion / Social interaction
306: Kultur, Kulturmanagement / Culture & Institutions
Abstract: Die MIKE-Studie untersucht repräsentativ das Mediennutzungsverhalten von in der Schweiz lebenden Kindern im Primarschulalter. MIKE steht für Medien, Interaktion, Kinder, Eltern. Der vorliegende Bericht basiert auf der Erhebung aus dem Jahr 2017. Die erste MIKE-Studie wurde 2015 veröffentlicht. In den drei grossen Sprachregionen der Schweiz wurden 2017 insgesamt 1128 Kinder im Alter zwischen sechs und dreizehn Jahren befragt. Zusätzlich wurden die Antworten von 629 Elternteilen mit in die Analyse einbezogen.
Die Resultate der MIKE-Studie 2017 zeigen, dass die meisten Kinder in der Schweiz in medial reich ausgestalteten Haushalten aufwachsen und Medienerfahrungen ihren Alltag prägen. Handy, Internetzugang und Fernsehgerät sind in fast allen Haushalten vorhanden. Trotz des grossen Angebots digitaler Medien ist draussen oder drinnen Spielen die am liebsten ausgeübte Freizeitaktivität. Auch Hausaufgaben gehören zum Alltag der Kinder. Die Aktivitäten Freunde treffen, Sport machen und etwas mit der Familie unternehmen werden etwa gleich häufig ausgeübt wie die häufigsten Medientätigkeiten: Fernsehen, Musik hören und Bücher lesen. Im Laufe der Primarschule verändert sich das Mediennutzungsverhalten und insbesondere Internet und Handy werden von den älteren Kindern häufiger genutzt. Obwohl viele Kinder noch kein Handy besitzen oder auch keines regelmässig nutzen, rangiert das Handy auf Platz eins der beliebtesten Medien der Kinder. Sowohl mit Fernseh- wie auch mit Internetinhalten machen Kinder deutlich mehr positive als negative Erfahrungen. Die MIKE-Studie beleuchtet neben der Mediennutzung der Kinder auch zahlreiche Aspekte im Spannungsfeld von Familie und Medien. Eltern und Kinder beeinflussen sich in ihrer Mediennutzung gegenseitig und nutzen oft die gleichen Medien ähnlich häufig, ausser Videogames. Nachdem die MIKE-Studie 2015 die grössten Sorgen der Eltern zum Thema Mediennutzung erfasste, wurden 2017 die Chancen der Mediennutzung aus Elternsicht abgefragt: Als grösste Vorteile der Medien für ihre Kinder sehen Eltern darin, dass diese eine grosse, vielfältige, einfach zugängliche Informationsquelle darstellen, die die Bildung ihrer Kinder fördern kann. Neben Analysen des Medien- und Freizeitverhaltens von Kindern und Eltern der Gesamtstichprobe wurden für folgende Merkmale weitere Auswertungen durchgeführt: Alter, Geschlecht, Sprachregion, Migrationshintergrund, sozioökonomischer Status, Urbanitätsgrad und Familiengrösse. Die MIKE-Studie liefert verlässliche und repräsentative Befunde für Behörden, Institutionen und Privatpersonen, die sich mit Kindern beschäftigen.
Further description : Auf der Website sind zusätzlich ein Factsheet mit den wichtigsten Zahlen sowie das Abstract in französischer und englischer Sprache vorhanden (vgl. www.zhaw.ch/psychologie/mike)
Departement: Angewandte Psychologie
Organisational Unit: Psychologisches Institut (PI)
Publication type: Working Paper – Gutachten – Studie / Working Paper – Expertise – Study
DOI : 10.21256/zhaw-3631
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/5769
License (according to publishing contract) : Keine Angabe / Not specified
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