Title: Soziale Unterstützung in Partnerschaft und Familie im Kulturvergleich
Authors : Schär Gmelch, Marcel
Hilpert, Peter
Bodenmann, Guy
Published in : Handbuch Stress und Kultur : interkulturelle und kulturvergleichende Perspektiven
Pages : 279
Pages to: 291
Editors of the parent work: Genkova, Petia
Ringeisen, Tobias
Leong, Frederick T. L.
Publisher / Ed. Institution : Springer
Publisher / Ed. Institution: Wiesbaden
Issue Date: 2013
License (according to publishing contract) : Licence according to publishing contract
Type of review: Not specified
Language : German
Subjects : Stress; Gesundheit; Soziokultureller Faktor; Kulturvergleich; Interkulturelle Unterschiede; Familienbeziehungen; Paare; Kulturvergleichende Psychologie
Subject (DDC) : 155: Differential and developmental psychology
306: Culture
Abstract: In einem theoretischen und empirischen Überblick über den aktuellen Forschungsstand bezüglich der sozialen Unterstützung im interkulturellen Vergleich wird der Fokus vor allem auf die soziale Unterstützung in Partnerschaft und Familie gelegt. Nach einer Klärung des Begriffs der sozialen Unterstützung werden Befunde zur Unterstützung durch den Partner und die Familie vorgelegt. Es folgen Ergebnisse zum Unterstützungsprozess (Bedürfnis und Erwartung; Mobilisierung; Zufriedenheit). Anschliessend wird auf einige Einschränkungen bisheriger Studien hingewiesen, und Implikationen für die Praxis - insbesondere der psychosozialen und psychologischen Beratung von Immigranten und Flüchtlingen - werden benannt. Zusammenfassend wird festgehalten, dass die Art und Weise, wie soziale Unterstützung gesucht und angenommen wird, stark damit zusammenhängt, wie sich Personen selber definieren und wie sie sich in Bezug zu anderen sehen. Dadurch wird deutlich, dass die Entscheidung ob, wie und bei wem soziale Unterstützung gesucht wird, ein äusserst komplexer kognitiver Vorgang ist, der stark durch kulturell bedingte Normen und verinnerlichte Regeln gesteuert wird. Die bisherige Forschung konnte mögliche kulturelle Unterschiede bisher erst grob skizzieren. Um ein differenziertes Bild zu erhalten, sollten zukünftige Studien vor allem die verschiedenen Ebenen (etwa Quellen, Arten und Prozesse der sozialen Unterstützung) besser unterscheiden, um so den Einfluss der einzelnen Ebene und auch mögliche Interaktionen zwischen den Ebenen besser abschätzen zu können. (W.N. - ZPID)
Departement: Angewandte Psychologie
Organisational Unit: Institute of Applied Psychology (IAP)
Publication type: Book Part
DOI : 10.1007/978-3-531-93449-5
ISBN: 978-3-531-17498-3
978-3-531-93449-5
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/4900
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