Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.21256/zhaw-23651
Publication type: Working paper – expertise – study
Title: Native Ads erkennen und beurteilen
Authors: Keel, Guido
Dingerkus, Filip
Schuler, Martin
et. al: No
DOI: 10.21256/zhaw-23651
Extent: 74
Issue Date: 30-Nov-2021
Publisher / Ed. Institution: ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Publisher / Ed. Institution: Winterthur
Language: German
Subjects: Media Literacy; Journalismus
Subject (DDC): 302.23: Media
Abstract: Native Ads oder gesponserte Inhalte in journalistischen Angeboten sind nicht neu, aber sie haben aus ökonomischen und technologischen Gründen im Online-Journalismus eine neue Bedeutung erlangt. Diese Studie versucht die Frage zu beantworten, inwiefern Mediennutzende gesponserten Inhalte auf journalistischen News-Websites als solche erkennen und wenn ja, woran. Weiter wird untersucht, welchen journalistischen Wert Mediennutzende Native Ads beimessen, und wie sich die Tatsache, dass ein Beitrag gesponsert ist, auf diese Einschätzung auswirkt. Schliesslich wurden Mediennutzende danach befragt, inwiefern sie die verschiedenen Bezeichnungen für gesponserte Inhalte einordnen können und verstehen, welche Arbeitsteilung zwischen journalistischer Redaktion und Sponsor bei den verschiedenen Formen besteht. Um Antworten auf diese Fragen zu finden, wurden ein Online-Experiment mit 1800 Teilnehmenden aus der deutschen und der französischen Schweiz sowie ein Eye-Tracking-Experiment mit 24 jungen Mediennutzenden durchgeführt. Die Untersuchungen zeigen, dass gut ein Drittel der Teilnehmenden nicht erkennt, dass es sich bei den als Native Ads gekennzeichneten Beiträgen um Native Ads handelt. Wenn der Hinweis erkannt wird, dann meist gegen Ende des Artikels – also dann, wenn der Beitrag schon gelesen ist. Der journalistische Wert von Native Ads wird je nach Thema und Sponsor unterschiedlich bewertet. In mehreren Fällen schätzten die Proband:innen den Informationsgehalt und die Glaubwürdigkeit des jeweiligen Beitrags höher ein, wenn sie ihn als Native Ad erkannten, als die Kontrollgruppe, die den gleichen Beitrag ohne Hinweise las. Was die Arbeitsteilung bei der Produktion eines Native Ads betrifft und wer für den Inhalt verantwortlich ist, bleibt für die Teilnehmenden häufig unklar. Im Eye Tracking wurde zudem ersichtlich, wie Hinweise auf das Sponsoring, die nicht direkt als Lauftext im Beitrag erscheinen, kaum zur Kenntnis genommen werden.
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/23651
License (according to publishing contract): Not specified
Departement: Applied Linguistics
Organisational Unit: Institute of Applied Media Studies (IAM)
Published as part of the ZHAW project: Native Ads erkennen und beurteilen
Appears in collections:Publikationen Angewandte Linguistik

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