Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.21256/zhaw-198
Title: Physiotherapie bei chronischen Schmerzpatientinnen und Schmerzpatienten mit Migrationshintergrund : Situation in der Schweiz
Authors : Grunder, Christina
Advisors / Reviewers : Tobler-Harzenmoser, Judith
Publisher / Ed. Institution : ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Issue Date: 2015
Language : Deutsch / German
Subjects : chronische nicht maligne Schmerzen; MIgrationshintergrund; Therapieprogramm; Migrationsbevölkerung in der Schweiz
Subject (DDC) : 615.82: Physiotherapie
Abstract: In der Schweiz leiden 16% der erwachsenen Personen an chronischen Schmerzen. Die Migrationsbevölkerung zeigt viele Risikofaktoren, um daran zu erkranken. Jede dritte Person in der Schweiz hat einen Migrationshintergrund. Physiotherapeutinnen und Physiotherapeuten werden täglich mit diesen höchst betroffenen Patientinnen und Patienten konfrontiert. In dieser Arbeit wird aufgezeigt, inwiefern in der Literatur Hinweise zu finden sind, dass für Migrantinnen und Migranten mit chronischen Schmerzen in der Schweiz ein spezifisch auf ihre Bedürfnisse ausgerichtetes Therapieprogramm notwendig ist. Zur Beantwortung der Fragestellung wurden drei in der Schweiz durchgeführte Studien zum Thema analysiert. Die Migrationsbevölkerung profitiert weniger von einem Ambulanten Interdisziplinären Schmerzprogramm (AISP) wie die Einheimischen. In der Veränderung der Outcomes gab es signifikante Unterschiede zwischen den beiden Gruppen (P=0.001). Migrantinnen und Migranten zeigten zu allen Untersuchungszeitpunkten einen signifikant schlechteren psychischen Gesundheitszustand auf als die Einheimischen (P<0.001). Die beiden Gruppen unterschieden sich in den Bereichen Bildung und Arbeitsstatus. Eine kulturell angepasste kognitive Verhaltenstherapie konnte den Behandlungsverlauf nicht positiv beeinflussen. Es sind diverse Hinweise vorhanden, dass Therapieprogramme an die spezifischen Bedürfnisse der Migrationsbevölkerung angepasst werden sollen. Welche Bedürfnisse vorhanden sind und wie diese in der Physiotherapie berücksichtigt werden können, kann nicht verallgemeinernd gesagt werden.
Departement: Gesundheit
Organisational Unit: Institut für Physiotherapie
Publication type: Thesis: Bachelor / Bachelor Thesis
DOI : 10.21256/zhaw-198
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/198
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