Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.21256/zhaw-18427
Publication type: Bachelor thesis
Title: Wenn bei der Geburt nicht nur das Kind kommt : eine Arbeit über lustvolle sexuelle Stimulation sub partu und deren Auswirkung auf die physiologischen Geburtsprozesse
Authors : Andermatt, Michelle
Gertsch, Anja
Advisors / Reviewers : Hammer, Kristin
DOI : 10.21256/zhaw-18427
Extent : 108
Issue Date: 2019
Publisher / Ed. Institution : ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Publisher / Ed. Institution: Winterthur
Language : German
Subjects : Lustvolle Geburt; Sexuelle Stimulation; Orgasmisch; Geburtserlebnis
Subject (DDC) : 618.4: Childbirth
Abstract: Hintergrund: Die Geburt kann als Vollendung des sexuellen Kontaktes und Teil der weiblichen Sexualität verstanden werden. In Zeiten der hochtechnisierten und medikalisierten Geburtshilfe sind diese Ansichten in den Hintergrund gerückt. Dennoch gibt es Frauen, die sich bewusst für eine lustvolle, sexuelle Geburt entscheiden. Ziel: In dieser themengeleiteten Arbeit soll eruiert werden, inwiefern physiologische Geburtsvorgänge durch subpartale sexuelle Handlungen von werdenden Müttern beeinflusst werden können. Anhand von Geburtsberichten werden Bedürfnisse und Sichtweisen aufgezeigt und Praxisempfehlungen abgeleitet. Methode: Zur Beantwortung der Fragestellung wird eine Literaturrecherche durchgeführt. Die Daten aus zwei qualitativen Studien, einem Review, einem Fachbuch, einem Ratgeber und vier Erfahrungsberichten werden analysiert und diskutiert. Ergebnisse: Die Schmerzempfindung kann vermindert, die Wehentätigkeit verstärkt und das Geburtserlebnis verbessert werden. Dies ist auf endokriner und nervaler Ebene erklärbar. In den Geburtsberichten wird die Wichtigkeit von Geburtsatmosphäre, Geburtsort und Haltung des Fachpersonals betont. Schlussfolgerungen: Subpartale sexuelle Stimulation und Orgasmen könnten eine kostenfreie und alternativmedizinische Ergänzung zu bereits existierenden analgetischen und wehenfördernden Methoden darstellen. Dazu besteht jedoch weiterer Forschungsbedarf. Die Hebamme nimmt eine Schlüsselrolle im intimen Geburtssetting ein und soll daher ihre Haltung kontinuierlich reflektieren.
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/18427
License (according to publishing contract) : Not specified
Departement: Health Professions
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