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Title: Flüchtling? ...Kind! : der Alltag von unbegleiteten minderjährigen Asylsuchenden und mögliche ergotherapeutische Ansätze zur Bewältigung dieser Herausforderung
Authors : Amacher, Michael
Schulthess, Bigna
Advisors / Reviewers : Kneisner, Maren
Publisher / Ed. Institution : ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Issue Date: 2017
Language : Deutsch / German
Subjects : Unaccompanied minor; Unaccompanied asylum-seeking minor; Child; Asylum; Daily life; Occupational therapy; Residential care; Intervention
Subject (DDC) : 615.8515: Ergotherapie
Abstract: Einleitung: Die Anzahl unbegleiteter minderjähriger Asylsuchenden (UMA) ist in den letzten Jahren in Europa exponentiell angestiegen. In ihrem Alltag sind UMA in verschiedenen Bereichen vor Herausforderungen gestellt. Ergotherapie ist bisher in Konzepten der Betreuung von UMA nicht integriert. Ziel: Das Ziel dieser Arbeit ist, Schwierigkeiten von in Institutionen wohnenden UMA in der Alltagsbewältigung aufzuzeigen und mögliche ergotherapeutische Interventionsansätze zur Unterstützung herzuleiten. Methode: Mittels einer systematischen Literaturrecherche wurden vier qualitative Studien inkludiert, welche Erfahrungen und Sichtweisen von UMA und Betreuungspersonen beschreiben. Die Studien wurden anhand AICA zusammengefasst und kritisch gewürdigt. Zum Übertrag in die Ergotherapie wurden die Ergebnisse in das CMOP-E eingeordnet und eine Verbindung zur ICF hergestellt. Ergebnisse: Die Betätigungsmöglichkeiten von UMA werden grösstenteils durch institutionelle Kontextfaktoren beeinflusst. Alltägliche Betätigungen wie Schlafen, Kochen, Freizeitaktivitäten oder der Schulbesuch sind erschwert. Das soziale Umfeld hat eine entscheidende Funktion in Bezug auf die Alltagbewältigung. Schlussfolgerung: Ergotherapie kann UMA befähigen, ihre Betätigungsmöglichkeiten in den Bereichen Selbstversorgung und Freizeit zu erweitern. Die Angebote an Freizeitaktivitäten müssen erweitert und UMA in der Teilhabe daran begleitet werden. Durch Anpassungen von institutionellen Kontextfaktoren können Betätigungen erleichtert werden. Die Ergotherapie hat den Auftrag, auf gesellschaftlicher und politischer Ebene für die Situation von UMA einzustehen.
Departement: Gesundheit
Organisational Unit: Institut für Ergotherapie
Publication type: Thesis: Bachelor / Bachelor Thesis
DOI : 10.21256/zhaw-1299
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/1322
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