Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.21256/zhaw-4877
Title: Finanzierung von medizinischen Verbrauchsgütern bei Spitex-Dienstleistern : wie geht es weiter?
Authors : Riguzzi, Marco
Extent : 14
Publisher / Ed. Institution : ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Publisher / Ed. Institution: Winterthur
Issue Date: Nov-2018
License (according to publishing contract) : CC BY 4.0: Attribution 4.0 International
Language : German
Subjects : Pflegematerial; Spitex; Finanzierung; Vergütung
Subject (DDC) : 362: Health and social services
Abstract: Seit Januar 2018 müssen die Krankenversicherungen medizinische Verbrauchsgüter, die von Fachpersonen an Patienten/Patientinnen zu Hause angewendet werden, nicht mehr bezahlen. Dieser Artikel untersucht die Implikationen dieser veränderten Vergütungspraxis. Werden die Spitex-Organisationen diese Kosten selber tragen müssen? Werden die Kantone in die Rolle als Restfinanzierer treten, und welches Vergütungssystem werden sie allenfalls einführen? Welche Konsequenzen wird der Systemwechsel für die Versorgung im Bereich der Pflege zu Hause haben? Der Artikel gibt einen Überblick über die politische und rechtliche Entwicklung auf Bundesebene und zeigt, wie sich die Situation der verschiedenen Akteure im Bereich Pflege zu Hause dadurch verändert hat. Auch werden Hypothesen unter der Prämisse aufgestellt, dass die seit Januar 2018 geltende Regelung in Zukunft beibehalten würde, und parlamentarische Vorstösse somit erfolglos blieben. Dies führt zum Ergebnis, dass der kantonale Spielraum bei der Gestaltung eines Vergütungssystems zu heterogenen Lösungen führen könnte. Pauschale Beiträge der Kantone für Pflegematerial (pro Patient/Patientin und Tag) hätten stärkere Fehlanreize für die Leistungserbringer als differenzierte Vergütungssysteme (nach Patiententyp/Pflegematerial) und könnten die Versorgung beeinflussen. Die Qualität der angewendeten medizinischen Verbrauchsgüter könnte dadurch sinken und der Grundsatz «ambulant vor stationär» ausgehebelt werden. Aus Sicht der Leistungserbringer wäre damit zu rechnen, dass der finanzielle Druck ansteigt und dass Einsparungspotentiale konsequenter genutzt werden müssten, um das ökonomische Bestehen zu sichern.
Departement: School of Management and Law
Organisational Unit: Winterthur Institute of Health Economics (WIG)
Publication type: Working Paper – Expertise – Study
DOI : 10.21256/zhaw-4877
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/13055
Appears in Collections:Gesundheitsökonomie

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