Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.21256/zhaw-1214
Title: Prolabierende Fruchtblase - eine ethische Diskussion
Authors : Finschi, Hannah
Advisors / Reviewers : Huber, Marion
Publisher / Ed. Institution : ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Issue Date: 2016
Language : Deutsch / German
Subjects : midwife; midwifery; preterm birth; preterm delivery; premature delivery; risky medical situations; pregnancy; risk; ethics; ethical dilemma; ethical principles; nursing principles; care ethics; medical ethics; Swiss justice; Swiss law; medical law; law
Subject (DDC) : 618: Geburtsmedizin, Hebammenarbeit
Abstract: Verschiedene Notfallsituationen in der Geburtshilfe, wie der Fruchtblasenprolaps, verlangen von allen Beteiligten Einfühlungsvermögen, ethisches Abschätzen und ethisch und juristisch richtige Entscheidungen. So sollen in der vorliegenden Arbeit die zu beachtenden ethischen Prinzipien bei einer Risikoschwangerschaft vor der 25. SSW untersucht und aufgezeigt werden. Die Situation des Fruchtblasenprolapses vor der 25. Schwangerschaftswoche wird anhand der theoretischen Aufarbeitung der Ethik, insbesondere der Bioethik nach Beauchamp und Childress und der Fürsorgeethik Carol Gilligans, sowie dem juristischem Hintergrund und dem geburtshilflichen Management genauer untersucht. In der Diskussion werden anhand von 5 fiktiven Fällen mögliche Entscheidungen und Vorgehensweisen ethisch und rechtlich analysiert und bewertet. Anhand der Diskussion wird klar, dass es keine einzige ethisch und rechtlich richtige Lösung für den FP gibt. Viele Kriterien müssen beachtet werden, einschliesslich der Wille der Frau, die Schwangerschaftswoche und die Zusatzkriterien, um eine ethische Analyse richtig durchführen zu können. Diese Arbeit hilft zu verstehen, dass aufgrund der Ethik in der Medizin - wie auch in vielen anderen Lebensbereichen - Schwarz-Weiss-Denken fehl am Platz ist. Vielmehr sollten sich Hebammen und Ärzte der Zukunft Zeit für ihre Patientinnen nehmen, ein shared decision making ermöglichen und somit die Patientenautonomie fordern und fördern.
Departement: Gesundheit
Organisational Unit: Institut für Hebammen
Publication type: Thesis: Bachelor / Bachelor Thesis
DOI : 10.21256/zhaw-1214
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/1210
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