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Title: Obstruktives Schlafapnoe-Syndrom : Führt körperliches Training bei Personen mit Obstruktivem Schlafapnoe-Syndrom zur Verminderung der Einschlafneigung tagsüber? Ein systematisches Literaturreview
Authors : Brühwiler, Larissa
Gmünder, Petra
Advisors / Reviewers : Van Gestel, Arnoldus J. R.
Publisher / Ed. Institution : ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Issue Date: 2016
Language : Deutsch / German
Subjects : Endurance training; Epworth Sleepiness Scale (ESS); Obstructive Sleep Apnea Syndrome (OSAS); Exercise training; Daily physical activity; Physical therapy; Physiotherapy; Resistance training
Subject (DDC) : 615.82: Physiotherapie
Abstract: Darstellung des Themas: Wird der Schlaf durch das Obstruktive Schlafapnoe-Syndrom (OSAS) gestört, verspüren Betroffene tagsüber einen Einschlafdrang und erfahren somit eine verminderte Lebensqualität. Bei Patienten besteht im Vergleich zu Gesunden ein dreifach erhöhtes Risiko, an tödlichen oder nicht-tödlichen kardiovaskulären Ereignissen zu erkranken. Gemäss der Lungenliga Schweiz (2015) leiden schätzungsweise 150'000 Menschen am OSAS. Ziel: Da die meistgenannte Ursache des OSAS Adipositas ist, soll diese Arbeit aufzeigen, ob körperliches Training bei Personen mit OSAS die Apnoe-Hypopnoe-Ereignisse reduzieren und somit zur Verminderung der Einschlafneigung tagsüber, gemessen anhand der Epworth Schläfrigkeitsskala (ESS), beitragen kann. Methode: Nach einer systematischen Literaturrecherche in Datenbanken des Fachbereiches Gesundheit, wurden fünf randomisiert kontrollierte Studien miteinander verglichen und anschliessend anhand der PEDro-Skala bewertet, analysiert und kritisch beurteilt. Ergebnisse: Die Gegenüberstellung der fünf ausgewählten Studien zeigt auf, dass die Autoren zweier Studien die physische Intervention bezüglich der Einschlafneigung tagsüber als wirksam erachten, wohingegen drei Studien keine Verbesserung der Einschlafneigung tagsüber, gemessen anhand der ESS, nachweisen konnten. Schlussfolgerung: Aus dem Studienvergleich geht hervor, dass körperliches Training keinen signifikanten positiven Einfluss auf die Einschlafneigung des OSAS hat. Physische Aktivität bei OSAS-Betroffenen ist trotzdem empfehlenswert, da dadurch die Ursache behandelt wird und Folgeerkrankungen minimiert werden können. Diesbezüglich besteht noch weiterer Forschungsbedarf.
Departement: Gesundheit
Organisational Unit: Institut für Physiotherapie
Publication type: Thesis: Bachelor / Bachelor Thesis
DOI : 10.21256/zhaw-1102
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/1101
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