Title: Evaluation eines konfrontativen Unfallpräventionsprogramms für junge Menschen
Authors : Hackenfort, Markus
Conference details: 55. TeaP, Tagung experimentell arbeitender Psychologen / Conference of Experimental Psychologists, Wien, 24.-27. März 2013
Issue Date: 2013
License (according to publishing contract) : Licence according to publishing contract
Type of review: Peer review (Abstract)
Language : German
Subject (DDC) : 150: Psychology
363: Environmental and security problems
380: Communications and transportation
Abstract: Aufgrund der hohen Unfallbeteiligung junger Fahrer, wurde ein konfrontativ wirkendes Interventionsprogramm durchgeführt, welches das wesentliche Ziel verfolgte, das sicherheitsgerechte Verhalten der Adressaten zu begünstigen, um schwere Verkehrsunfälle zu reduzieren. Vor diesem Hintergrund wurde erwartet, dass sich das sicherheitsrelevante Wissen sowie entsprechende Einstellungen verbessern sowie Selbstüberschätzungen reduzieren. Das Interventionsprogramm bestand aus zwei Bestandteilen: Zunächst erfolgte die Darstellung des Unfallgeschehens mithilfe von Botschaften, welche in Form von Bildern, Filmen und persönlichen Darstellungen angeboten wurden. Protagonisten dieser "Bühnenshow" waren in der Regel ein Polizeibeamter, ein Notarzt, ein Rettungssanitäter sowie ein Notfallseelsorger. Die Kernzielgruppe bestand aus Personen im Alter von 16 bis 19 Jahren, welche Schulklassen-übergreifend der Vorführung beiwohnten. Dann erfolgte die Nachbereitung der im ersten Teil vermittelten Inhalte. Verantwortlich für diesen Abschnitt waren insbesondere die Lehrkräfte der Schule, in der die Intervention durchgeführt worden war. Zur Evaluation der Wirkungen wurden die 2174 Teilnehmende jeweils zu drei Zeitpunkten befragt: vor der Durchführung der Massnahme, im Anschluss an die Nachbereitung sowie mehrere Monate nach der Intervention. Inhalt des aus 107 Items bestehenden Fragebogens waren Angaben zu sicherheitsrelevanten Einstellungen, zum subjektiven Gefährlichkeitsurteil, zum verkehrssicherheitsrelevanten Wissen sowie zur Akzeptanz des Programms. Zudem wurden potenzielle psychologische Belastungsfolgen erhoben und ausgewertet, um nicht-intendierte Folgen zu erfassen.
Departement: Angewandte Psychologie
Organisational Unit: Psychological Institute (PI)
Publication type: Conference Other
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/10642
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