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dc.contributor.authorKünzli, Hansjörg-
dc.contributor.authorStulz, Niklaus-
dc.date.accessioned2018-06-27T12:53:09Z-
dc.date.available2018-06-27T12:53:09Z-
dc.date.issued2009-
dc.identifier.isbn978-3-531-16306-2de_CH
dc.identifier.urihttps://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/7398-
dc.description.abstractZwischen den Ansprüchen von Praktikern, Klienten und Forschenden an ‚gute’ Forschung existiert eine erhebliche Kluft. Während Praktiker und Klienten eher idiographisch und nutzenorientiert („Was helfen mir die Resultate der Forschung für den heute anwesenden Klienten?“) argumentieren, sind Forscher eher einem nomothetischen Ansatz verpflichtet, der sich heute wesentlich an den Richtlinien der Evidence-Based-Forschung orientiert. Etwas verkürzt bezeichnet der aus der Medizin stammende Begriff einen Best-Practice-Ansatz, welcher sich auf eine systematische Recherche, Analyse und Bewertung von Belegen stützt, die für oder gegen die Wirksamkeit einer Behandlung sprechen. Die höchste Qualitätsstufe erreichen nach dieser Sichtweise nur so genannte randomisierte Kontrollgruppenuntersuchungen (RCT, randomized control trials). Nur so lässt sich eine Wirkung kausal auf die Intervention zurückführen. Das klassische Modell wurde zur Recht als zu praxisfern (beispielsweise durch das Doppelblindkriterium) bezeichnet (vgl. z.B. Leichsenring & Rüger, 2004) und als zu stark an der Medikamentforschung (Hunsperger, 2007) orientiert kritisiert. Zudem scheint die enge Auslegung des Begriffs auf einem Missverständnis zu beruhen, auf das schon Sackett et al. (1996) hingewiesen haben. Glaubwürdige und brauchbare Evidenz entsteht nicht ausschließlich durch die Anwendung und treue Befolgung einer bestimmten Forschungsmethode, sondern vielmehr durch das Zusammenspiel von praktischer Expertise und Forschung auf der Basis von Beobachtungen und Daten. Nomothetische und idiographische Evidenz sind dabei gleichermaßen von Bedeutung. In der Folge wurde in der Psychotherapieforschung verstärkt die Forderung einer ergänzenden und am Einzelfall orientierten Forschung laut (z.B. Grawe, 1998, Lambert & Okiishi, 1997; Schulte, 1997) und auch realisiert (z.B. Lutz, Martinovich & Howard, 1999; 2001). Ziel ist die Unterstützung der differentiellen und adaptiven Indikation durch empirisch gestützte Entscheidungs- und Handlungsregeln (Lutz, Kosfelder & Joormann, 2004). Von Lutz, Kosfelder & Joormann (ebd.) nicht genannt, aber u. E. von gleicher Bedeutung ist der Akzeptanzgewinn der Forschung bei Klienten und Praktikern. Ist es doch für die Beteiligten oft nur sehr schwer einzusehen, warum so viel Zeit in das Ausfüllen von Fragebögen investiert werden soll, ohne dass ein direkt verwertbarer Nutzen resultiert. Zudem halten wir die Reduktion der Klienten auf reine Forschungsobjekte, die Daten zu liefern haben, für bedenklich.de_CH
dc.language.isodede_CH
dc.publisherSpringerde_CH
dc.relation.ispartofCoachingwissen : denn sie wissen nicht, was sie tun?de_CH
dc.rightsLicence according to publishing contractde_CH
dc.subjectBeratungde_CH
dc.subjectCoachingde_CH
dc.subjectTheoriede_CH
dc.subjectEmpirische Methodende_CH
dc.subjectMethodologiede_CH
dc.subjectAusbildungde_CH
dc.subjectFortbildungde_CH
dc.subjectSupervisionde_CH
dc.subjectWirksamkeitde_CH
dc.subjectManagementtrainingde_CH
dc.subject.ddc000: Allgemeines und Wissenschaftde_CH
dc.subject.ddc158: Angewandte Psychologiede_CH
dc.titleIndividuumsorientierte Coaching-Forschungde_CH
dc.typeBuchbeitragde_CH
dcterms.typeTextde_CH
zhaw.departementAngewandte Psychologiede_CH
zhaw.organisationalunitPsychologisches Institut (PI)de_CH
zhaw.publisher.placeWiesbadende_CH
dc.identifier.doi10.1007/978-3-531-93039-8_10de_CH
zhaw.funding.euNode_CH
zhaw.originated.zhawYesde_CH
zhaw.pages.end169de_CH
zhaw.pages.start159de_CH
zhaw.parentwork.editorBirgmeier, Bernd-
zhaw.publication.statuspublishedVersionde_CH
zhaw.publication.reviewEditorial reviewde_CH
zhaw.webfeedDiagnostik und Beratungde_CH
Appears in Collections:Publikationen Angewandte Psychologie

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