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Title: Evaluation 2013–2019 Master in Sozialer Arbeit BE / LU / SG / ZH : Teilstudie I Ehemaligenbefragung, 2. Bericht
Authors : Hess, Jeannine
Chiapparini, Emanuela
Extent : 56
Publisher / Ed. Institution : Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Publisher / Ed. Institution: Winterthur
Issue Date: Oct-2015
License (according to publishing contract) : Licence according to publishing contract
Language : German
Subjects : Absolvent/-in; Evaluation; Master; Kompetenz
Subject (DDC) : 361: Social work and welfare
Abstract: Das Teilprojekt I Ehemaligenbefragung der Längsschnittstudie „Evaluation 2013–2019 Masterstudiengang in Sozialer Arbeit BE-LU-SG-ZH» fokussiert auf Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiums in Sozialer Arbeit und verfolgt das Ziel, die Praxisrelevanz und Weiterentwicklungsmöglichkeiten des Studiums aus ihrer Sicht zu erforschen. Im vorliegenden zweiten Bericht werden die Befragungsergebnisse der Absolventinnen und Absolventen des Masterstudiums in Sozialer Arbeit aus den Kohorten 1, 2 und 3 präsentiert und miteinander verglichen. Alle drei Kohorten wurden mittels eines standardisierten Online-Fragebogens zum Masterstudium und ihren Berufserfahrungen vor, während und nach der Ausbildung befragt. Während zu Kohorte 1 (n = 31; Abschlussjahrgänge FS 2010 bis FS 2012) bereits ein umfassender Bericht aus dem Jahr 2013 vorliegt (Dietrich, Mueggler und Schumacher 2013), werden die Ergebnisse für die Kohorten 2 und 3 hier erstmals dargelegt. Kohorte 2 umfasst 12 Absolventinnen und Absolventen, die das Masterstudium im HS 2012/13 oder FS 2013 abschlossen. Ihre Befragung fand im Frühjahr 2014 statt. Zu Kohorte 3 zählen 38 Absolvierende der beiden Abschlusssemester HS 2013/14 und FS 2014. Ihre Daten wurden während der Monate März und April 2015 erhoben. Von den insgesamt 81 befragten Absolventinnen und Absolventen des Masters in Sozialer Arbeit haben 86.4 Prozent (n = 70) vorher den Bachelor in Sozialer Arbeit oder eine Vorgängerausbildung abgeschlossen. Sie entschieden sich in erster Linie für das Masterstudium, um ihr Wissen zu erweitern, Zusammenhänge besser zu verstehen, das in der Erstausbildung Gelernte zu vertiefen und die Berufschancen zu erhöhen. Beinahe alle Absolventinnen und Absolventen waren bereits während des Studiums entweder permanent oder zumindest phasenweise erwerbstätig und konnten sich grösstenteils auch nach Abschluss des Masterstudiums im Berufsfeld der Sozialen Arbeit etablieren. Zum jeweiligen Befragungszeitpunkt übten rund 90 Prozent der ersten Kohorte, alle aus der zweiten Kohorte und gut 97 Prozent der dritten Kohorte mindestens eine Erwerbstätigkeit aus. Bei der aktuellen beruflichen Anstellung sind sie insbesondere zufrieden mit dem Ausmass an Autonomie, der flexiblen Arbeitszeit, dem Arbeitsklima sowie den Möglichkeiten, eigene Ideen zu entwickeln und Nützliches für die Gesellschaft zu tun. Zu den im Studium angeeigneten und in der Berufspraxis nachgefragten Kompetenzen befragt, existieren aus Sicht der Absolventinnen und Absolventen Unterschiede bei gewissen Teilkompetenzen. So sind bspw. die Kompetenzbereiche adressatengerechte Kommunikation sowie Analysieren und Bewerten stärker nachgefragt als angeeignet. Hingegen verfügen sie über mehr theoretisches Grundlagenwissen und Forschungskompetenzen als bisher nachgefragt. Rückblickend ziehen die Absolventinnen und Absolventen eine positive Bilanz zum Masterstudium, würden es doch gut 90 Prozent wieder absolvieren. Einen Nutzen sehen sie insbesondere für die persönliche und berufliche Weiterentwicklung.
Departement: Soziale Arbeit
Publication type: Working Paper – Expertise – Study
DOI : 10.21256/zhaw-3536
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/3950
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