Title: Grundlagen und Tücken von Stresshaftungsklagen
Authors : Steiger-Sackmann, Sabine
Published in : Aktuelle Juristische Praxis
Volume(Issue) : 2017
Issue : 6
Pages : 729
Pages to: 738
Publisher / Ed. Institution : Dike Verlag
Issue Date: Jun-2017
License (according to publishing contract) : Not specified
Type of review: Peer review (Publication)
Language : German
Subject (DDC) : 344: Labor, social, education and cultural law (CH)
Abstract: Stress am Arbeitsplatz kann krank machen – dies ist durch viele Untersuchungen erhärtet. Aus rechtswissenschaftlicher Sicht stellt sich die Frage, ob und unter welchen Voraussetzungen Arbeitgebende für die finanziellen Folgen krankmachender Arbeitsbedingungen haften, und zwar nicht nur gegenüber ihren erkrankten Arbeitnehmenden, sondern auch gegenüber den Sozialversicherungen. Die Herausforderungen bei solchen Klagen liegen darin, die Verantwortungsbereiche (Haftungs bzw. Schadensquoten, Kausalzusammenhang) von Arbeitgebenden einerseits und Sphäre der erkrankten Arbeitnehmenden andrerseits zu ermitteln und soweit je nötig zu beweisen. Jedenfalls dürfte es klug sein, nur einen teilweisen Ersatz des Schadens geltend zu machen. Diese Schwierigkeiten und ein meist eher geringer Direktschaden dürften die Gründe sein, dass Stresshaftungsklagen von Betroffenen selten sind und diese sich wohl in manchen Fällen auf den weniger riskanten Weg einer Anfechtung der Kündigung wegen Missbräuchlichkeit begeben.
Departement: School of Management and Law
Organisational Unit: Center for Social Law (ZSR)
Publication type: Contribution to Magazine or Newspaper
ISSN: 1660-3362
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/3557
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