Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.21256/zhaw-26166
Publication type: Bachelor thesis
Title: Rhythmus als Werkzeug zur Homöostase : eine ethnografische Forschungsstudie in der Lebenswelt «Kloster»
Authors: Grüter, Lorena
Advisors / Reviewers: Keller, Birgit Ulrika
DOI: 10.21256/zhaw-26166
Extent: 95
Issue Date: 2022
Publisher / Ed. Institution: ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Publisher / Ed. Institution: Winterthur
Language: German
Subject (DDC): 614: Public health and prevention of disease
Abstract: Einleitung und Ziele: Die Alltagsgestaltung und Krankheitslast der Normgesellschaft steht der Lebensführung von benediktinischen Nonnen gegenüber, welche nach ihrem traditionellen Kloster-Rhythmus leben. Die Exploration der Lebenswelt «Kloster» soll das Potenzial eines regelmässigen Tagesrhythmus erörtern und herausarbeiten, ob sich Komponenten aus dieser Lebenswelt für die Übertragung auf andere Settings eignen. Methode: Für die Datenerhebung wird die ethnografische Feldforschung gefolgt von zwei leitfadengestützten narrativen Interviews angewendet. Die Auswertung erfolgte mittels der Computergestützten Qualitativen Inhaltsanalyse nach Kuckartz. Ergebnisse: Aus den Ergebnissen geht hervor, dass der Tagesrhythmus der Benediktinerinnen auf bio-psycho-sozialer und spiritueller Ebene eine entschleunigende und homöostatisch wirkt hat. Im Rhythmus werden wichtige Grundbedürfnisse gedeckt und eine äusserst resiliente Lebenseinstellung der Nonnen ist zu erkennen. Als Ressourcen für eine solche Lebensführung zeigen sich das soziale Zusammenleben, der gemeinsame Nenner und partizipative Führung. Weiterführende Erkenntnisse ergaben sich in der Bedeutung der Spiritualität. Schlussfolgerung: Die Gesundheitsförderung und Prävention streben nach Homöostase. Mittels dieser Studie konnte demzufolge ein unbeachtetes Feld für die Profession entdeckt werden, um Menschen zu diesem dynamischen Zustand zu ermächtigen. Für mehr «wahrgenommene Gesundheit» in der Arbeitswelt können folgende Empfehlungen gegeben werden: Moderate Abwechslung, Pausen, Einkehr im Alltag und Masshaftigkeit.
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/26166
License (according to publishing contract): CC BY 4.0: Attribution 4.0 International
Departement: School of Health Sciences
Appears in collections:Bachelorarbeiten Gesundheitsförderung und Prävention

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