Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.21256/zhaw-26162
Publication type: Bachelor thesis
Title: Das Potenzial des Singens für Menschen mit Demenz : inwiefern kann sich Singen positiv auf die Gesundheit von Menschen mit Demenzerkrankungen auswirken?
Authors: Donno, Noemi
Advisors / Reviewers: Keller, Birgit Ulrika
DOI: 10.21256/zhaw-26162
Extent: 67
Issue Date: 2022
Publisher / Ed. Institution: ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Publisher / Ed. Institution: Winterthur
Language: German
Subjects: Demenz; Gesang; Wirksamkeit; Gesundheitsförderung; Potenzial; Dementia; Singing; Efficacy; Health promotion; Potential
Subject (DDC): 614: Public health and prevention of disease
Abstract: Hintergrund: Demenzerkrankungen sind weit verbreitet und meistens gibt es keine wirksamen medikamentöse Behandlungen dafür. Darum werden vermehrt nicht pharmazeutische Interventionen wie das Singen untersucht. Fragestellungen: Was sind die Auswirkungen von Gesangsinterventionen auf die biopsychosoziale Gesundheit von Menschen mit einer primären Demenzerkrankung? Inwiefern kann in der Schweiz das Potenzial davon in der Gesundheitsförderung und Prävention genutzt werden? Methodik: Es wurde eine systematische Literaturrecherche durchgeführt. Dabei wurden die Datenbanken Medline, PubMed, CINHAL, PsycInfo, IBBS und Swisscovery durchsucht. Eingeschlossen wurden empirische Studien, die zwischen den Jahren 2010 und 2022 erschienen sind. Zusätzlich wurde eine Handsuche durchgeführt, um den Schweizer Kontext zu erfassen. Ergebnisse: Vor allem Wirkungen auf die psychische und soziale Gesundheit wurden ersichtlich, auch wenn wegen Studienmängel die Wirkungskausalität nicht immer mit Sicherheit der Intervention zugeschrieben werden konnte. Gesangsinterventionen können Ängste und Depressionen vermindern, die Sprachfähigkeit und Gedächtnisleistungen verbessern und soziale Interaktionen und Beziehungen fördern. Dabei scheint das Demenzstadium die Wirkung zu beeinflussen. In der Schweiz wird das Potenzial vom Singen teilweise genutzt. Schlussfolgerung: Um die Evidenzlage zu stützen, sollen zukünftige Studien folgende Punkte beachten: Das biopsychosoziale Gesundheitsverständnis muss vorausgesetzt werden, Demenz darf in der Forschung nicht verallgemeinert werden, inklusive Interventionen sollten bedacht werden und die Wirkung muss sauber evaluiert werden.
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/26162
License (according to publishing contract): CC BY 4.0: Attribution 4.0 International
Departement: School of Health Sciences
Appears in collections:Bachelorarbeiten Gesundheitsförderung und Prävention

Files in This Item:
File Description SizeFormat 
2022_Donno_Noemi_BA_GP.pdf2.68 MBAdobe PDFThumbnail
View/Open


Items in DSpace are protected by copyright, with all rights reserved, unless otherwise indicated.