Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.21256/zhaw-24788
Publication type: Book part
Type of review: Peer review (publication)
Title: Lokale Wissensbestände als Potenzial für nachhaltige (Klein)Stadtentwicklungen?
Authors: Kaschlik, Anke
et. al: No
DOI: 10.21256/zhaw-24788
Published in: Nachhaltigkeit in den Natur- und Sozialwissenschaften
Editors of the parent work: Leal Filho, Walter
Page(s): 221
Pages to: 245
Issue Date: 2022
Publisher / Ed. Institution: Peter Lang
Publisher / Ed. Institution: Berlin
ISBN: 978-2-631-87149-2
978-3-631-87164-5
Language: German
Subjects: Stadtentwicklung; Kleinstadt; Partizipation; Ko-Produktion von Wissen; Planungskultur
Subject (DDC): 307: Communities
Abstract: Die Leipzig-Charta 2007 und die Neue Leipzig-Charta 2020 definieren die Ziele einer Stadtentwicklung, die die drei Dimensionen der Nachhaltigkeit (ökologische, wirtschaftliche und soziale Entwicklung) vereinbart. Dort werden Beteiligung und Koproduktion als wichtige Prinzipien zur Zielerreichung benannt. Dem widmet sich dieser Beitrag mit einem Schwerpunkt auf den besonderen Entwicklungsbedingungen kleinerer Städte. Grundlage bilden verschiedene inter- und transdisziplinäre Forschungsprojekte im Norden Deutschlands und in der Schweiz/Region Zürich. Die Ausgangsthese des Beitrags ist, dass die aktuelle Praxis der Stadtentwicklung nicht dafür geeignet ist, notwendige Veränderungen im Handeln in Richtung Nachhaltigkeit zu unterstützen, da sie lokale Wissensbestände nur in Ausschnitten nutzt. Aus der Analyse aktueller Stadtentwicklungspraxis werden Anknüpfungspunkte für eine neue Planungskultur und eine umfassende Partizipation dargestellt, mit deren Hilfe lokale Wissensbestände als wichtige Ressource für die lokale Entwicklung erkannt, wertgeschätzt und genutzt werden können. (Sozial)Wissenschaften sind im Sinne eines transformativen Wissenschaftsverständnisses gefordert, sich auf die lokalen Prozesse und auf die Zusammenarbeit mit der Vielzahl der Akteur_innen auf Augenhöhe einzulassen. So kann in Ko-Produktion Wissen erzeugt werden, das an den Problemlagen vor Ort anschließt und direkt im Arbeitsprozess integriert wird.
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/24788
Fulltext version: Published version
License (according to publishing contract): Licence according to publishing contract
Restricted until: 2023-03-01
Departement: Social Work
Organisational Unit: Institute of Diversity and Social Integration (IVGT)
Appears in collections:Publikationen Soziale Arbeit

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