Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.21256/zhaw-1609
Title: Wie versorgen ausserklinisch tätige Hebammen Dammrisse ersten und zweiten Grades?
Authors : Kvasnicka, Sylvia
Loytved, Christine
König-Bachmann, Martina
Published in : Zeitschrift für Hebammenwissenschaft
Volume(Issue) : 2
Issue : 1
Pages : 9
Pages to: 16
Publisher / Ed. Institution : Deutsche Gesellschaft fuer Hebammenwissenschaft e.V.
Publisher / Ed. Institution: Münster, Deutschland
Issue Date: 17-Dec-2015
Language : Deutsch / German
Subjects : Perineum; Damm; Hebamme; Dammriss
Subject (DDC) : 618: Geburtsmedizin, Hebammenarbeit
Abstract: Hintergrund: Dammrisse ersten und zweiten Grades (DR 1° undDR  II°)  heilen  entweder  mit  oder  ohne  Naht.  Zu  diesen  Versorgungsalternativen  sind  bislang  Kurzzeiteffekte  bekannt.  Da  Lang­zeitstudien  fehlen,  ist  die  Evidenzlage  hinsichtlich  ihrer  (Neben­) Wirkungen  unzureichend.  Darüber  hinaus  liegen  bislang  für  deutschsprachige  Regionen  keine  Angaben  vor,  wie  Hebammen einen DR I° oder DR II° versorgen.  Methodik: Im vorliegenden Survey, der im Rahmen einer Masterarbeit durchgeführt wurde, wurde danach gefragt, welche Voraussetzungen nach der Geburt gegeben sein müssen, um die Dammriss­ versorgung festzulegen und wie Hebammen diese vornehmen. Zudem wurde der Frage nachgegangen, ob Hebammen in diesem Bereich Fortbildungsbedarf für sich sehen. Die Online­Befragung richtete sich an ausserklinisch geburtshilflich tätige Hebammen in Deutschland und Österreich, von welchen sich 117 beteiligten. Die quantitative Analyse der Multiple­Choice Fragen erfolgte deskriptiv; die offenen Items mit Bemerkungen der Hebammen wurden inhalts­ analytisch nach Mayring ausgewertet.  Ergebnisse: Nur ca. 18% der Befragten konnten auf Wissen aus ihrer Aus­- und Fortbildung zurückgreifen. Insgesamt 83% waren sich in der Differenzierung nach Dammrissgraden sicher. Mit einer spontanen Heilung hatten über 50% der Hebammen Erfahrung bei DR I° und 12% bei DR II°. Rund die Hälfte aller Hebammen (45% in Deutschland, 51% in Österreich) hatte ein weiteres Fortbildungsinteresse.  Schlussfolgerung: Beide Versorgungsarten sollten derzeit in der Aus­- und Fortbildung vermittelt werden, da die Evidenzlage keine klare Präferenz vorgibt.
Departement: Gesundheit
Organisational Unit: Institut für Hebammen (IHB)
Publication type: Beitrag in wissenschaftlicher Zeitschrift / Article in scientific Journal
DOI : 10.21256/zhaw-1609
ISSN: 2196-4416
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/2386
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