Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.21256/zhaw-234
Title: Was zählt wirklich? - Den Therapieprozess unterstützende Faktoren der therapeutischen Beziehung in der Ergotherapie aus Sicht eines Klienten
Authors : Stacher, Evelyn
Advisors / Reviewers : Huber, Marion
Publisher / Ed. Institution : ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Issue Date: 2015
Language : Deutsch / German
Subjects : therapeutische Beziehung; Therapeut-Klient-Beziehung; Working Alliance; Therapieprozess unterstützende Faktoren; Klientenzentrierung; psychosoziale Kompetenzen; kommunikative Kompetenzen; Haltung; Zeit
Subject (DDC) : 615.8515: Ergotherapie
Abstract: Hintergrund: Ergotherapeutinnen schreiben der therapeutischen Beziehung zwischen Therapeutin und Klient hinsichtlich eines erfolgreichen Therapieverlaufs grosse Bedeutung zu und Studien zeigen einen Zusammenhang zwischen der Qualität der therapeutische Beziehung und dem funktionalen Outcome auf. Die Sichtweise des Klienten auf die Therapeut-Klient-Beziehung in der Ergotherapie jedoch ist wenig erforscht. Fragestellung: Welche Faktoren charakterisieren aus Klientensicht für erwachsene Klienten in der Ergotherapie eine den Therapieprozess unterstützende therapeutische Beziehung? Methode: Zur Beantwortung der Fragestellung wurde eine systematische Literaturrecherche in den Datenbanken OTDBASE, CINAHL, Cochrane Library und PubMed durchgeführt. Fünf Studien, welche die therapeutische Beziehung in der Ergotherapie untersuchten, erfüllten alle Einschlusskriterien und wurden für die vorliegende Arbeit bezüglich ihrer Güte beurteilt. Ergebnisse: Klienten messen psychosozialen und kommunikativen Kompetenzen der Therapeutin sowie der Haltung der Therapeutin dem Klienten gegenüber als beziehungsfördernde und den Therapieprozess unterstützende Faktoren grosse Bedeutung zu. Von grosser Wichtigkeit sind für Klienten ebenfalls die Berücksichtigung der Werte und Bedürfnisse des Klienten, die Relevanz der Therapieinhalte für ihren Alltag und die Zeit, welche die Therapeutin ihnen zukommen lässt. Schlussfolgerung: Dem Klienten soll mit Respekt vor seiner Person und Rücksicht gegenüber seinen Bedürfnissen, Werten und seinem Wunsch nach aktiver Mitbeteiligung an der Therapieplanung begegnet werden. Um dem Aspekt der Klientenzentrierung gerecht zu werden, ist es notwendig, die therapeutische Beziehung in der Ergotherapie selbst klientengerecht zu gestalten und das eigene Rollenverhalten in der Beziehung dem jeweiligen Klienten gegenüber anzupassen.
Departement: Gesundheit
Organisational Unit: Institut für Ergotherapie
Publication type: Thesis: Bachelor / Bachelor Thesis
DOI : 10.21256/zhaw-234
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/234
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