Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.21256/zhaw-22261
Publication type: Working paper – expertise – study
Title: Vorstudie Innocheck-Projekt "Caseload Converter" in der Sozialhilfe
Authors: Eser Davolio, Miryam
Strohmeier Navarro Smith, Rahel
Meier, Gisela
Brüesch, Nina
et. al: No
DOI: 10.21256/zhaw-22261
Extent: 23
Issue Date: 1-Apr-2021
Publisher / Ed. Institution: ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Publisher / Ed. Institution: Zürich
Language: German
Subjects: Sozialhilfe; Falllast; Personalbedarf; Soziale Dienste
Subject (DDC): 361: Social work and welfare
Abstract: Im Rahmen des Innocheck-Projekts werden Abklärungen zur Bestimmung der Falllast von Sozialdiensten vorgenommen. Diese Vorabklärungen zu den Chancen und Risiken sowie der Umsetzbarkeit stellen die Basis für die Entwicklung eines Tools zur Berechnung und Vergleichbarkeit der Falllast unter Einbezug aller relevanten Parameter dar. Dieses Tool mit dem Namen „Caseload Converter“ würde in einem nächsten Schritt im Rahmen eines umfassenderen Entwicklungsprojekts entwickelt und getestet. Im Vordergrund der Vorstudie stehen die Fragen nach der Bestimmung und Vergleichbarkeit der Falllast. Dafür fragten wir Leitende von Sozialen Diensten in Städten, sowie mittleren und kleineren Gemeinden in der Deutsch- und Westschweiz an. Es wurden fünf online-Gruppendiskussionen durchgeführt (vier Fokusgruppendiskussionen in der Deutschschweiz sowie eine in der Westschweiz mit Leitenden von Sozialdiensten) sowie einer späteren Validierungsrunde mit den beteiligten Gremien der SKOS, um die aktuelle bzw. ideale Falllast von Sozialdiensten mit unterschiedlichen Voraussetzungen (Entwicklung der Sozialhilfequoten, Grösse der Sozialdienste, Ausrichtung polyvalent/ spezialisiert etc.) und weitere Rahmenbedingungen (Ressourcen- und Fallsteuerung, Entlastungsfaktoren etc.) zu bestimmen. Die Diskussionen wurden aufgezeichnet, protokolliert und im Sinne einer zusammenfassenden Inhaltsanalyse ausgewertet. Auf der Grundlage der Expertendiskussionen wurde klar, wie komplex und voraussetzungsvoll das Projektvorhaben ist. Für grosse Sozialdienste ist das Interesse an einem Caseload Converter beschränkt, da sie in der Regel bereits über fundierte Grundlagen und über ein ausgeklügeltes System der Fallsteuerung mit hoher Arbeitsteiligkeit und unter Einbezug diverser Fachstellen verfügen und somit auch Skepsis an der Vergleichbarkeit im Sinne eines Benchmarkings besteht. Hingegen zeichnet sich in den durchgeführten Gruppendiskussion ab, dass mittlere und kleine Sozialdienste einen Caseload Converter im Sinne einer Objektivierung und als Referenz sowohl für die interne Ressourcenplanung und Fallsteuerung wie auch für die externe Diskussion für die Begründung von Personalressourcen als sehr wünschenswert und unterstützend eingeschätzt wurde. Im Hinblick auf die Vergleichbarkeit wurde von allen Beteiligten eine gewisse Skepsis laut und es wurde auf die vielfachen Faktoren hingewiesen, die bei der Festlegung der Falllast eine Rolle spielen können und eine Vergleichbarkeit wohl nur im Sinne einer Annäherung möglich sein werden. Generell wurde zudem eine grosse Chance darin gesehen, auf der Basis objektivierter Daten in einen Austausch untereinander zu treten und das Lernen voneinander rund um Fragen zur Falllast zu fördern.
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/22261
License (according to publishing contract): Not specified
Departement: Social Work
Organisational Unit: Institute of Diversity and Social Integration (IVGT)
Appears in collections:Publikationen Soziale Arbeit

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