Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.21256/zhaw-21583
Publication type: Bachelor thesis
Title: Auswirkung der Digitalisierung auf die Retailbanken in der Schweiz : wie das Aufkommen digitaler Neo-Banken das Kundenverhalten beeinflusst
Authors: Tellenbach, Jessica
Advisors / Reviewers: Braun, Markus
DOI: 10.21256/zhaw-21583
Extent: 132
Issue Date: 2020
Publisher / Ed. Institution: ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Publisher / Ed. Institution: Winterthur
Language: German
Subject (DDC): 332.1: Banks
Abstract: Aufgrund der Digitalisierung sind in den letzten Jahren neue Geschäftsmodelle wie Neo-Banken entstanden, die für traditionelle Banken, vor allem im Bereich des Retail Bankings, eine grosse Konkurrenz darstellen. Gleichzeitig ist es für Kunden aufgrund der fortschreitenden Technologie und der steigenden Transparenz einfacher geworden, verschiedene Angebote von Banken zu vergleichen. Dies hat Auswirkungen auf das Kundenverhalten und deren Erwartungen an Bankprodukte. Diese Bachelorarbeit befasst sich mit dem verstärkten Wettbewerbsumfeld der Retailbanken in der Schweiz. Dabei konzentriert sie sich auf das veränderte Kundenverhalten in Bezug auf die Digitalisierung und den daraus neu entstandenen Geschäftsmodellen der Neo-Banken. Die Arbeit geht der Frage nach, wo Schweizer Kunden der Generationen Y und Z in Zukunft ihr Hauptkonto halten werden. Zudem wird aufgezeigt, welche Angebote die Kunden weiterhin bei einer traditionellen Bank oder neu bei einer Neo-Bank bevorzugen und welche Aspekte ausschlaggebend für die Wahl einer Hauptbanksind. Der Einfluss von Digitalisierung und die dadurch entstandene erhöhte Rivalität in der Bankenbranche werden anhand von Porters Five-Forces-Modellaufgezeigt. Zusammen mit einer ausführlichen Literaturrecherche über den Bankenplatz Schweiz, Angebote von Neo-Banken in der Schweiz und die Gewohnheiten der verschiedenen Generationen in Bezug auf Bankdienstleistungen bietet dieses die Grundlage für die Arbeit. Aufbauend darauf wurde eine empirische Datenerhebung durchgeführt, die aus einer Onlineumfrage mit 205 Teilnehmenden besteht. Die Resultate wurden anschliessend unter Anwendung deskriptiver Statistik aufbereitet. Die Ergebnisse zeigen, dass die Generationen Y und Z kurz - bis mittelfristig weiterhin eine traditionelle Bank als Hauptbank nutzen und Neo-Banken lediglich für einzelne Funktionen präferiert werden. Diese umfassen Einkäufe in der Schweiz und im Ausland, Bargeldbezüge, Online-Zahlungen sowie P2P-Zahlungen. Daraus ist ersichtlich, dass die traditionellen Banken die Kunden im Bereich des Zahlungsverkehrs an die Neo-Banken verlieren könnten. Als wichtigste Aspekte einer Bankbezeichneten die Teilnehmenden die Sicherheit, die Benutzerfreundlichkeit, den flexiblen Zugriff von unterwegs sowie die günstigen Preise. Da diese Aspekte die Vorteile einer Neo-Bank wiedergeben und bei den Generationen Y und Z zudem keine emotionale Bindung zur eigenen Bank festzustellen ist, kann dies langfristig bedeuten, dass diese Generationen zu einer Neo-Bank wechseln. Zurzeit glauben jedoch nur 25%der Befragten daran, dass die Neo-Banken die traditionellen Banken als Hauptbankablösen werden. Abschliessend kann diese Arbeit vor allem in den Generationen Y und Z ein steigendes Interesse gegenüber den digitalen Smartphone-Banken feststellen. Die Repräsentativität der Umfrage beschränkt sich auf die Deutschschweiz, da keine Antworten des französisch- und italienischsprachigen Teils der Schweiz eingegangen sind. Um die Kunden nicht an Neo-Banken zu verlieren, müssen klassische Banken die Preise senken sowie den flexiblen Zugriff und eine einfache Bedienbarkeit gewährleisten.
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/21583
License (according to publishing contract): CC BY 4.0: Attribution 4.0 International
Departement: School of Management and Law
Appears in collections:BSc Betriebsökonomie

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