Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.21256/zhaw-21069
Publication type: Bachelor thesis
Title: Beziehungsgestaltung in der Pflege von Patientinnen und Patienten mit einer Substanzabhängigkeit in der Akutsomatik
Authors: Fent, Maddalena
Wäger, Nora
Advisors / Reviewers: Hediger, Rachel
DOI: 10.21256/zhaw-21069
Extent: 105
Issue Date: 2020
Publisher / Ed. Institution: ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Publisher / Ed. Institution: Winterthur
Language: German
Subjects: Nurse-patient relationship; Substance dependence; Substance addiction; Acute care; Nurs*; Patient needs; Recovery
Subject (DDC): 362: Health and social services
610.73: Nursing
Abstract: Hintergrund: Die Substanzabhängigkeit geht mit einer signifikant höheren Komplexitäts-, Komorbiditäts- und Mortalitätsrate einher. Interpersonale und krankheitsbedingte Faktoren dieser Patientinnen und Patienten stellen eine Herausforderung in der Pflegepraxis dar. Pflegefachpersonen sind die Hauptakteure in der Patientinnen- und Patientenversorgung und deren Beziehung nimmt wesentlich Einfluss auf die Behandlungsqualität und den Gesundheitszustand der Patientinnen und Patienten. Ziel: Aufzeigen von Voraussetzungen und evidenzbasierten Strategien für eine professionelle Beziehungsgestaltung mit erwachsenen Patientinnen und Patienten mit einer Substanzabhängigkeit in der Akutsomatik. Methode: Mittels einer systematisierten Literaturrecherche wurden in den pflegerelevanten Datenbanken Medline, CINAHL Complete und Pubpsych sechs geeignete qualitative sowie quantitative Studien gefunden. Ergebnisse: Es wurden überwiegend negativ beeinflussende Faktoren in der Pflegebeziehung identifiziert. Mit Einbezug von Studienergebnissen, welche positive Beziehungserfahrungen aufzeigten, wurde eine differenzierte Bestimmung der Einflussfaktoren auf die Beziehung ermöglicht. Diese Einflussbereiche umfassen Pflegefachperson und Haltung (1), Wissen (2) und Institution (3). Schlussfolgerung: Die Verantwortung einer professionellen Beziehungsgestaltung und deren Potential muss von Institutionen und Pflegefachpersonen erkannt und gestärkt werden. Anhand den Ergebnissen konnten für die einzelnen Bereiche Interventionsempfehlungen formuliert werden. Die Integrierung des Recovery und Caring Konzepts fordert zum Paradigmenwechsel auf und bietet eine Orientierungshilfe in der Beziehungsgestaltung.
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/21069
License (according to publishing contract): CC BY 4.0: Attribution 4.0 International
Departement: Health Professions
Appears in collections:Abschlussarbeiten Pflege

Files in This Item:
File Description SizeFormat 
Fent_Maddalena_Waeger_Nora_PF17_BA.pdf2.14 MBAdobe PDFThumbnail
View/Open


Items in DSpace are protected by copyright, with all rights reserved, unless otherwise indicated.