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Publication type: Master thesis
Title: Verjüngungspotenzial in kleinflächigen Öffnungen mesophiler Buchenwald-Gesellschaften
Authors: Hiltebrand, Fabien
Advisors / Reviewers: Dengler, Jürgen
Billeter, Regula
Scherrer, Daniel
DOI: 10.21256/zhaw-20658
Extent: 50
Issue Date: 2020
Publisher / Ed. Institution: ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Publisher / Ed. Institution: Winterthur
Language: German
Subjects: Landesforstinventar; Lücken; Lückendynamik; Naturverjüngung; Verjüngungsmuster; Verjüngungspotenzial; Störungen; Störungsregime
Subject (DDC): 634: Orchards, fruits and forestry
Abstract: Kleinflächige Waldöffnungen (0.05 ha) sind ein integraler Bestandteil von Störungsregimes in temperaten Wäldern Europas, doch ihre Rolle bei der Zusammensetzung der Naturverjüngung ist neben anderen Faktoren wie dem Mutterbestand nicht klar. Die vorliegende Studie untersuchte, 1) inwiefern das Landesforstinventar der Schweiz (LFI) in der Lage war, deren Verjüngung abzubilden und 2) inwiefern die strukturellen Eigenschaften der Öffnung und des Mutterbestandes zum Verjüngungspotenzial beitragen. In mittleren Buchenwäldern entlang der Schweizer Jurakette wurde mit einem Inventuransatz die Zusammensetzung und Ausdehnung der mit der Öffnung korrespondierenden Naturverjüngung (Verjüngungskegel) erfasst. Diese wurden mit den Verjüngungsdaten des (LFI) verglichen und für die Modellierung mit Daten zum Mutterbestand verknüpft. Schliesslich wurden in einem Multimodel-Inferenz-Ansatz die Effekte der strukturellen Eigenschaften der Öffnung und des Mutterbestands auf die Artgemeinschaft im Verjüngungskegel quantifiziert. Es konnte gezeigt werden, dass die Abundanz und Artenvielfalt der Verjüngung in Öffnungen durch das LFI systematisch unterschätzt wurden. Ein überwiegender Teil der Verjüngung war direkter Einwuchs, während der Mutterbestand keinen Einfluss auf die Vielfalt im Verjüngungskegel hatte. Hingegen hatte die Öffnung einen eingeschränkten, aber positiven Effekt auf die Artenvielfalt und förderte zugleich die asymmetrische Konkurrenz. Artspezifische Modelle deuteten trotz niedrigem Erklärungsvermögen auf die überwiegende Bindung an Temperaturregime und Präsenz im Mutterbestand hin. Es ist zu erwarten, dass die Grundrichtung der Waldentwicklung durch den direkten Einwuchs vorgegeben wird. Die grosse Zufälligkeit der Verjüngungsmuster bietet dennoch unerwartetes Potenzial an Entwicklungsmöglichkeiten und betont die Bedeutung eines aussagekräftigen Monitorings für ein besseres Verständnis der Walddynamik.
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/20658
License (according to publishing contract): CC BY 4.0: Attribution 4.0 International
Departement: Life Sciences and Facility Management
Appears in Collections:Masterarbeiten Umwelt und natürliche Ressourcen

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