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Publication type: Master thesis
Title: Analyse unterschiedlicher Zahlungsformen bei Mergers & Acquisitions in der Region DACH
Authors: Pin, David J.
Advisors / Reviewers: Hüppin, Ursina
Vögele, Oliver
DOI: 10.21256/zhaw-19566
Extent: 97
Issue Date: 2019
Publisher / Ed. Institution: ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Publisher / Ed. Institution: Winterthur
Language: German
Subject (DDC): 658.1: Organization and finance
Abstract: Die globale Anzahl an M&A-Transaktionen hat in den letzten Jahren wieder stark zugenommen. Um diese Übernahmeaktivitäten zu finanzieren, können unterschiedliche Zahlungsformen zum Einsatz kommen. Zu den bekanntesten Zahlungsformen gehören Cash, Aktien und Earnouts, denen unterschiedliche Eigenschaften und Funktionen zugeschrieben werden. Der Fokus vergangener Untersuchungen lag dabei oftmals auf grösseren Märkten wie Amerika. Basierend auf bestehenden Studien und theoretischen Ansätzen untersucht die vorliegende Masterarbeit, unter welchen Umständen diese Zahlungsformen in der deutschsprachigen Region (DACH) angewendet werden. Die Ergebnisse zeigen, dass Cash mit 42.3 % die beliebteste Zahlungsform darstellt, die vor allem von grossen Unternehmen mit hohen Cashflows vor der Finanzkrise im Jahr 2008 verwendet worden ist. Zu den Targets gehören kleinere Unternehmen, die im Primärsektor, Konsumgüter- oder Dienstleistungsbereich tätig sind. Jedoch wird Cash nicht für Branchen verwendet, die mit höheren Informationsasymmetrien verbunden sind. Dazu gehören die Tech-Branche sowie Unternehmen, die nicht an der Börse kotiert sind. Die zweite analysierte Zahlungsform – Aktien – kommt in 20.9 % aller Transaktionen zum Einsatz. Aktien zeichnen sich durch ein hohes Dealvolumen aus und werden vor-nehmlich für kapitalintensive Branchen wie Real Estate, Energie oder Industrie verwendet. Der Vorteil für den Käufer, Aktien als Zahlungsmittel zu verwenden, liegt darin, dass ein Teil des Risikos an den Verkäufer übertragen wird, zumal dieser an der zukünftigen Performance des Käufers partizipiert. Spezielle variable Kaufpreisanpassungen (Earnouts) wirken diesem Risikoaspekt zusätzlich entgegen, da der Kaufpreis des übernommenen Unternehmens vom zukünftigen Geschäftsgang abhängig gemacht wird. Mit einem Anteil von 36.8 % kommt dieses Instrument häufig bei länderübergreifenden Übernahmen von Unternehmen zum Einsatz, die nicht an der Börse kotiert sind und der Tech-Branche angehören. Dabei ist entscheidend, dass die Rechtssicherheit im Zielland gegeben ist, sodass im Fall der Nicht-Erfüllung der Ziele nur eine Teilzahlung des Verkaufspreises fällig wird, ohne dass mehrjährige Gerichtsverfahren die Übernahme stoppen resp. blockieren oder auf eine vollständige Bezahlung insistiert wird.
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/19566
License (according to publishing contract): CC BY-NC-ND 4.0: Attribution - Non commercial - No derivatives 4.0 International
Departement: School of Management and Law
Appears in collections:MSc Accounting and Controlling

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