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Publication type: Bachelor thesis
Title: Screening entomopathogener Pilze mit Potential zur Formulierung von Bioagentien
Authors: Rutzer, Adrian
Advisors / Reviewers: Grunder, Jürg
Fischer, Esther
DOI: 10.21256/zhaw-19265
Extent: 78
Issue Date: 2019
Publisher / Ed. Institution: ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Publisher / Ed. Institution: Winterthur
Language: German
Subjects: Beauveria bassiana; Metarhizium anisopliae; M. brunneum; M. robertsii; Isaria fumosorosea; Galleria mellonella; Bioassay; Virulenz; Morphologie; Degeneration; Kaplan-Meier-Modell; Schädlingsbekämpfung; Pflanzenschutz
Subject (DDC): 570: Biology
Abstract: Entomopathogene Pilze sind vielversprechende Alternativen zu der chemischsynthetischen Schädlingsbekämpfung. Ein ernstzunehmendes Problem bei der (Massen-) Vermehrung mit Konidien-zu-Konidien-Zyklen ist die Abnahme ihrer Virulenz gegenüber dem Zielorganismus. Dieses Phänomen kann unter anderem mit morphologischen Degenerationen (veränderte Wachstumsrate und Farbe oder reduzierter Sporulation) durch serielles Subkultivieren hervorgerufen werden. Abnehmende Virulenz und morphologische Degenerationen führen zwangsweise zu Produkten minderer Qualität. Die Virulenz entomopathogener Pilze und ihre Konsistenz ist daher ein massgebliches Auswahlkriterium für Pilzstämme mit Potenzial zur Kommerzialisierung. Hauptziele dieser Arbeit waren die Bestimmung der Virulenz ausgewählter Pilzstämme und deren Verlust bei zehnmaligem, seriellen Subkultivieren auf frischen Nährmedien. Zusätzlich wurden Veränderungen in Wachstumsrate und Phänotyp (Form und Farbe) bestimmt. Jeweils zwei Pilzstämme von Beauveria bassiana, Metarhizium anisopliae, M. brunneum und M. roberstii, sowie ein Stamm von Isaria fumosorosea wurden auf die genannten Probleme untersucht. Die Resultate bestätigen das Phänomen der abnehmenden Virulenz und die daraus entstehenden Schwierigkeiten bei der Massenproduktion von entomopathogenen Pilzen. Morphologische Degenerationen konnten bei sechs der neun getesteten Pilze nachgewiesen werden. Die Wachstumsrate verminderte sich bei vier Pilzen signikant. Beide B. bassiana-Stämme erwiesen sich unter Betrachtung aller untersuchten Faktoren am stabilsten. Ein tendenzieller Zusammenhang zwischen abnehmender Virulenz und morphologischen Veränderungen konnte festgestellt werden. Eine genauere Untersuchung dieses Forschungsfeldes könnte die Auswahl potenzieller Bioagentien massgeblich vereinfachen. Weiter können aus den Versuchen entscheidende Rückschlüsse über die sachgerechte Handhabung einer Mykothek gezogen werden. Die Arbeit beinhaltet ebenso wichtige Informationen über das Potential neu isolierter Pilzstämme und kann als Grundlage für weitere Untersuchungen ähnlicher Art genutzt werden.
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/19265
License (according to publishing contract): Licence according to publishing contract
Departement: Life Sciences and Facility Management
Appears in Collections:Bachelorarbeiten Umweltingenieurwesen

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