Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.21256/zhaw-18928
Publication type: Bachelor thesis
Title: Berufliche Vorsorge im Wandel der Zeit
Authors: Hitz, Vanessa
Advisors / Reviewers: Moor, Markus
DOI: 10.21256/zhaw-18928
Extent: 94
Issue Date: 2019
Publisher / Ed. Institution: ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Publisher / Ed. Institution: Winterthur
Language: German
Subject (DDC): 360: Social problems and social insurance
Abstract: Die Berufliche Vorsorge in der Schweiz ist – im Gegensatz zum europäischen Ausland – kontinuierlich und historisch gewachsen. Das Sozialversicherungssystem, um welches die Schweiz viele Länder beneiden, steht heute jedoch vor schwerwiegenden Herausforderungen. Seit Einführung des BVG 1985 haben sich der Kundenbedarf und die Versicherungslösungen weiterentwickelt. Demografie, Finanzmarkt-Aspekte und eine wachsende Regulierung verändern die Angebotsseite, der erhöhte Wohlstand die Nachfrageseite. Die vorliegende Bachelorarbeit hinterfragt die Zweckmässigkeit der unterschiedlichen Systeme und deren Eignung für die KMU‘s. Es wird der Frage nach dem idealen Modell (Vollversicherung versus Teilautonomie) und der Leistungsdefinition, in Bezug auf den tatsächlichen Bedarf (Primate/Leistungsziele) der KMU’s, nachgegangen. In einem weiteren Teil werden die Einflüsse auf die Anbieter und die Gefahren für den Erhalt der Modellvielfalt, insbesondere der Vollversicherung, untersucht. Zur Bedarfsermittlung wurde eine Gesamtanalyse des Portefeuilles eines Brokers durchgeführt und daraus einen Benchmark (IST-Analyse der von KMU’s gewählten Leistungen) abgeleitet. In einem zweiten Schritt wurde mit gezielten Interviews ein Bild für vergangene Entwicklungen (sowohl der Modelle sowie der Leistungsziele) wie auch der vermuteten Weiterentwicklung geschaffen. Die Fachmeinungen zeigen auch Gefahren für die Vielfalt der Angebote durch überhöhte politische Vorgaben auf. Die Analyse der KMU-Pläne zeigt einen deutlichen Trend zur besseren Risikoabsicherung, weg von dem BVG-Minimalleistungen. Heute werden lediglich noch 10 Prozent der Pläne auf BVG-Minimalleistungen versichert. Anscheinend steigert der zunehmende Wohlstand den Bedarf nach Risikoabdeckung/Vermögenssicherung mehr als die Vermögensakumulation selbst. Vollversicherung wie teilautonome Lösungen werden gleichermassen nachgefragt. Die Wahl ist abhängig von der Risikofähigkeit und Risikoneigung der Führungskräfte. Der Wegfall der Vollversicherungsanbieter, die zunehmenden Regulierungen und die Preisoffensive der teilautonomen Kassen lösen derzeit einen Trend in Richtung Teilautonomie aus. Beide Modelle stehen aktuell durch den zu hohen obligatorischen Umwandlungssatz (6,8 Prozent) stark unter Druck.
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/18928
License (according to publishing contract): CC BY-NC-ND 4.0: Attribution - Non commercial - No derivatives 4.0 International
Departement: School of Management and Law
Appears in Collections:BSc Betriebsökonomie

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