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Title: Erarbeitung von Empfehlungen zum Handlungsbedarf und zu Handlungsmöglichkeiten für die Förderung sozialer Teilhabe älterer, vulnerabler Personen in der Schweiz : eine systematische Literaturrecherche
Authors : Drescher, Tatjana
Advisors / Reviewers : Abderhalden, Irene
Extent : 120
Publisher / Ed. Institution : ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Publisher / Ed. Institution: Winterthur
Issue Date: 2019
License (according to publishing contract) : CC BY 4.0: Attribution 4.0 International
Language : German
Subjects : Soziale Teilhabe; Soziale Isolation; Einsamkeit; Interventionen; Ansätze; Ältere Menschen; Seniorinnen und Senioren; Social participation; Social isolation; Loneliness; Interventions; Approaches; Elderly people; In old age; Seniors
Subject (DDC) : 305: Social groups
610: Medicine and health
Abstract: Hintergrund: Unterschiedliche vulnerable Personengruppen haben im Alter ein erhöhtes Risiko für Einsamkeit und soziale Isolation. Im Hinblick auf die demographische Altersentwicklung und die gesundheitlichen Folgen sozialer Isolation muss die Gesundheitsförderung wirksame Ansätze und Strategien zur Förderung sozialer Teilhabe vulnerabler, älterer Menschen verfolgen. Ziel: Diese Arbeit gibt einen Überblick über solche Ansätze und Strategien und leitet anhand identifizierter Angebotslücken und -potentiale Empfehlungen zum Handlungsbedarf und zu Handlungsmöglichkeiten in der Schweiz ab. Methodik: Angebotslücken und Potentiale der gegenwärtigen Praxis wurden anhand einer selektiven Literaturrecherche identifiziert. Auf Basis einer systematischen Literaturrecherche wurden Projekte und Studien aus dem Ausland gesucht, welche Ansätze und Strategien zur Förderung sozialer Teilhabe bei vulnerablen, älteren Menschen erfolgreich anwenden. Ergebnisse: Viele Massnahmen zur Förderung sozialer Teilhabe in der Schweiz erreichen vulnerable Personen nicht. Einsamkeit wird von wichtigen Schlüsselpersonen nicht erkannt und die Kooperation zwischen verschiedenen Akteurinnen und Akteuren ist ungenügend. Die systematische Literaturrecherche ergab zwölf Ansatzkategorien, die zur Schliessung dieser Lücken beitragen können. Schlussfolgerungen: Angebote zur Förderung sozialer Teilhabe müssen unter partizipativem Einbezug der Zielgruppe geplant werden. Aufsuchende Arbeit sowie der Einsatz von Schlüsselpersonen ermöglichen niederschwellige Angebotsstrukturen. Lokale, ganzheitliche Gesundheitsförderung kann mehr Wirkung erzielen als gross angelegte Präventionskampagnen. Um vorhandene Ressourcen effizienter zu nutzen, braucht es professionelle Netzwerke oder Koordinationsstellen.
Departement: Health Professions
Publication type: Bachelor thesis
DOI : 10.21256/zhaw-18324
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/18324
Appears in Collections:Bachelorarbeiten Gesundheitsförderung und Prävention

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