Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.21256/zhaw-5542
Title: Das dynamische Modell der Angehörigenpflege und -betreuung
Authors : Scheidegger, Alexander
Müller, Martin
Arrer, Eleonore
Fringer, André
et. al : No
Published in : Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie
Publisher / Ed. Institution : Springer
Issue Date: 5-Jul-2019
License (according to publishing contract) : CC BY 4.0: Attribution 4.0 International
Type of review: Peer review (publication)
Language : German
Subjects : Pflegende Angehörige; Entlastung; Pflegearrangements; „Group model building“; Pflegerolle
Subject (DDC) : 610.73: Nursing
Abstract: Hintergrund: Der Verlauf eines Pflege- und Betreuungsarrangements hängt vom komplexen Zusammenspiel vielfältiger Faktoren ab. Um dieses abbilden und analysieren zu können, entstand das „Dynamische Modell der Angehörigenpflege und -betreuung“. Ausgangspunkt sind zwei Transitionsphasen, die für ein individuell passendes Pflegearrangement bestimmend sind und deren Zusammenhang in der Forschung bisher nicht hinreichend klar beschrieben ist: Rollenaneignung und Entlastung. Das Modell soll Fachpersonen ermöglichen, das dynamische Wechselspiel zwischen Rollenaneignung und Entlastung vorausschauend zu berücksichtigen. Methode: In einem ersten Schritt wurde das Modell partizipativ entwickelt. Hochschulintern waren 4 Institute an der Modellbildung beteiligt. Zusätzlich waren 50 externe Organisationen in Entwicklungsworkshops involviert (u. a. Spitex, Pflegeheime, medizinische und soziale Beratungsstellen). Achtzehn Interviews mit pflegenden und betreuenden Angehörigen dienten als Basis, um den Verlauf der Modellvariablen zu rekonstruieren. Abschließend ermöglichten Computersimulationen, das Modell zu analysieren und mit den Interviewergebnissen zu vergleichen. Ergebnisse: Das Modell wird als kausales Diagramm dargestellt. Unterschiedliche Eigendynamiken von Arrangements mit pflegenden und betreuenden Angehörigen lassen sich idealtypisch aus dem Zusammenspiel von 5 zirkulären Kausalmechanismen erklären, u. a. Aneignen der Rolle, Erschöpfung und Entlastung durch Dritte. Anhand eines Beispiels wird aufgezeigt, wie Fachpersonen das Modell in ihre Praxis übertragen können. Diskussion: Idealtypische Entwicklungsmuster bieten Fachpersonen einen Referenzrahmen, um Arrangements bedürfnisgerecht zu unterstützen und dabei deren Heterogenität zu berücksichtigen.
Departement: Health Professions
Organisational Unit: Institute of Nursing (IPF)
Publication type: Article in scientific journal
DOI : 10.21256/zhaw-5542
10.1007/s00391-019-01574-8
ISSN: 0948-6704
1435-1269
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/17515
Appears in Collections:Publikationen Gesundheit

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