Publikationstyp: Beitrag in wissenschaftlicher Zeitschrift
Art der Begutachtung: Peer review (Publikation)
Titel: Punitivität unter Jugendrichtern, Jugendstaatsanwälten, Bewährungshelfern und Jugendgerichtshelfern
Autor/-in: Baier, Dirk
Höynck, Theresia
Wallaschek, Eva
Klatt, Thimna
DOI: 10.5771/2365-1083-2017-2-146
Erschienen in: RPsych Rechtspsychologie
Band(Heft): 3
Heft: 2
Seite(n): 146
Seiten bis: 174
Erscheinungsdatum: 2017
Verlag / Hrsg. Institution: Nomos
ISSN: 2365-1083
Sprache: Deutsch
Fachgebiet (DDC): 364: Kriminologie
Zusammenfassung: Der Beitrag stellt Ergebnisse einer bundesweiten Befragung von Richtern, Staatsanwälten, Bewährungshelfern und Jugendgerichtshelfern vor. Im Rahmen eines Projekts zur Evaluation des Jugendarrestes neben zur Bewährung ausgesetzter Jugendstrafe wurden den verschiedenen Berufsgruppen auch Fragen zur Punitivität und möglichen Einflussfaktoren vorgelegt. Ein Vergleich mit der Allgemeinbevölkerung zeigt, dass alle vier Berufsgruppen seltener strafharte Einstellungen vertreten, Staatsanwälte allerdings öfter als Bewährungshelfer und Jugendgerichtshelfer. Als Einflussfaktoren der Punitivität erweisen sich ein wahrgenommener Anstieg von Jugendstraftaten, Werthaltungen der Konformität und Sicherheit, ein geringeres interpersonales Vertrauen sowie bestimmte Annahmen zu den Ursachen von Jugendgewalt.| The article presents results of a Germany wide survey of judges, prosecutors, probation officers and youth court assistance service representatives. Within the framework of an evaluation project of the youth arrest in addition to a suspended juvenile sentence the different occupational groups answered questions on their punitivity as well as on possible influencing factors of punitivtity. Compared to the general population, all occupational groups agree with punitive attitudes to a lesser degree, prosecutors more often than probation officers and youth court assistance service representatives. Significant influencing factors of punitivity are perceptions of a rising youth crime, value orientations emphasizing conformity and security, a lower level of interpersonal trust as well as certain assumptions about the causes of youth violence.
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/14175
Volltext Version: Publizierte Version
Lizenz (gemäss Verlagsvertrag): Keine Angabe
Departement: Soziale Arbeit
Organisationseinheit: Institut für Delinquenz und Kriminalprävention (IDK)
Enthalten in den Sammlungen:Publikationen Soziale Arbeit

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