Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.21256/zhaw-138
Title: Der Sozialdienst des Universitätsspitals Zürich als Wertschöpfungs-Center
Authors : Frost-Ebinger, Silvia
Publisher / Ed. Institution : ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Publisher / Ed. Institution: Winterthur
Issue Date: 2010
Language : Deutsch / German
Subjects : Strategieentwicklung; Sozialdienst; Wertschöpfung; Total Quality Management
Subject (DDC) : 360: Soziale Probleme, Sozialdienste, Sozialversicherungen
Abstract: Der Sozialdienst des Universitätsspitals Zürich (USZ) wird neu als Wertschöpfungs-Center konzeptualisiert. Dieses geht davon aus, dass die Wertschöpfung eines internen Dienstleisters durch die Ausrichtung am Erfolgsdreieck – Strategie und Effektivität / Qualität und Dienstleistung / Wirtschaftlichkeit und Wertschöpfung – generiert wird. Es lehnt sich dabei an das Wertschöpfungs-Center für Personaldienstleistungen von Wunderer und von Arx (2002) an, welches auf dem Qualitätsmodell des Total Quality Managements (TQM) beruht. Der durch den Sozialdienst USZ durchgeführte Strategieentwicklungsprozess zur Ermittlung der konkreten Angebote des Sozialen Wertschöpfungs-Centers folgt dem Modell von Sander und Bauer (2006). Das zukünftige Center muss seine sozialen Angebote auf die relevanten Umwelttrends, das USZ als Gesamtorganisation und die wichtigsten Anspruchsgruppen ausrichten. Dies alles immer unter Abgleichung mit dem gesellschaftlichen Auftrag professioneller Sozialarbeit, welcher im Berufskodex der Professionellen Sozialen Arbeit Schweiz ausformuliert ist. Dieser bildet die normative Grundlage des Sozialen Wertschöpfungs-Centers und definiert die Grundsätze des zu bearbeitenden sozialen Gegenstandes. Als Ergebnis entsteht ein Soziales Wertschöpfungs-Center, welches aus je einem Service-Center Rehabilitation, Beratung und Care und einem Sozialen Expertencenter besteht. Die Rehabilitationsdienstleistungen werden in einer eigenen Einheit angeboten, da die Effizienz durch den teilweisen Einsatz von Sachbearbeitenden und dem Fokus auf der Prozessgeschwindigkeit erhöht werden kann. In der Folge kommt es zu einer Senkung der Kosten (Wertschöpfungsbeitrag). Im Service-Center Beratung und Care werden prioritär Dienstleistungen erbracht, welche der Definition von sozialen Problemen entsprechen und den optimalen Spitalaustritt der Patienten – als erfolgskritischen Faktor für das USZ – begünstigen. Durch das Soziale Expertencenter werden soziale Dienstleistungen und Produkte erbracht, welche relevant sind für die Gesamtführung des USZ. Dieses Center hat das Potenzial zum Profit-Center durch den externen Verkauf gewisser Produkte und Dienstleistungen. In jedem der drei Center werden die Wertschöpfungs-Dimensionen "Management" (WAS ist zu tun?), "Service" (WIE ist es zu tun?) und "Business" (KOSTEN) mittels geeigneter Instrumente ermittelt und überprüft.
Departement: Soziale Arbeit
Organisational Unit: Weiterbildung Soziale Arbeit
Publication type: Thesis: Master / Master Thesis
DOI : 10.21256/zhaw-138
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/138
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