Title: Vertrauen zum Ganzen : Skizze eines philosophisch vernachlässigten Begriffs
Authors : Schüz, Mathias
Published in : Synthesis philosophica
Volume(Issue) : 13
Pages : 9
Pages to: 22
Publisher / Ed. Institution : Filozofski Fakultet
Issue Date: 1-Jul-1998
License (according to publishing contract) : Licence according to publishing contract
Type of review: Peer review (publication)
Language : German
Subjects : Wertbeziehung; Vertrauen
Subject (DDC) : 100: Philosophy
Abstract: Vertrauen ist eine wichtige Grundbefindlichkeit des Menschen. Es ermöglicht ein Zusammenleben in relativer Ruhe und Sicherheit. Mit seinem Vertrauen erwartet jemand die Permanenz der natürlichen und sozialen Ordnung (Weltvertrauen), die Konsistenz im Umgang miteinander (persönliches Vertrauen) und die zuverlässige Orientierung in den Wagnissen des Lebens (Urvertrauen). Vertrauen hat eine schöpferische Kraft, mit der es Paradigmen des Erkennens, Handelns und Hoffens konstituieren kann. Es kann sich in einer Art Spirale selbst verstärken und damit auch ganze Gruppen zu mehr Offenheit, Kommunikation und Zusammenarbeit bewegen. Nicht zuletzt deshalb haben vertrauensbildende Maßnahmen zwischen Ost und West zum Zusammenbruch des Eisernen Vorhangs beigetragen. Vertrauen zum Ganzen als Voraussetzung des Lebens ergänzt auch den Ansatz von Richard Wessers philosophischer Anthropologie. Kritik und Krise können nur mit Hilfe des Vertrauens zum Ganzen sich immer mehr dem Ursprung nähern.
Departement: School of Management and Law
Organisational Unit: Center for Enterprise Development (ZUE)
Publication type: Article in scientific journal
ISSN: 0352-7875
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/13772
Appears in Collections:Publikationen School of Management and Law

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