Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.21256/zhaw-1331
Title: Akquisition von Schweizer Direktinvestitionen : die Rolle der ausländischen Investitionsförderungs-Organisationen
Authors : Kienast, Matthias
Advisors / Reviewers : Keller, Florian
Publisher / Ed. Institution : ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Issue Date: 2017
Language : Deutsch / German
Subject (DDC) : 332.6: Investition
Abstract: Ausländische Direktinvestitionen sind für viele Firmen ein wesentlicher Faktor, um ihr Wachstum zu erhöhen. In diesem Zusammenhang gehören Schweizer Firmen weltweit zu den wichtigsten Investoren. Dass ausländische Investitionsförderungs-Agenturen sowie Botschaften und Handelskammern grosse Anstrengungen unternehmen, diese finanziellen Mittel zu akquirieren, ist naheliegend. Wie die Akquisition im Schweizer Markt erfolgt und welche Strategien verfolgt werden, ist aber wenig erforscht. Solche Erkenntnisse sind zentral, denn sie ermöglichen ausländischen Investitionsförderungs-Organisationen, den Schweizer Markt zum Nutzen der Investoren und der Zielländer besser zu bearbeiten. Diese Bachelorarbeit erforscht einerseits, wo und in welchem Ausmass Schweizer Firmen im Ausland investieren. Andererseits wird untersucht, wie ausländische Investitionsförderungs-Organisationen repräsentiert sind, und wie sie operativ an Schweizer Direktinvestitionen gelangen. Es geht also darum, das Akteur-Netzwerk und die resultierenden Beziehungen zu verstehen. Um diese Fragen zu beantworten, werden Daten der Schweizerischen Nationalbank statistisch ausgewertet und das Informationsangebot der Investitionsförderungs-Organisationen auf dem Internet analysiert. Eine qualitative Umfrage mit ausgewählten Agenturen und Botschaften gibt Aufschluss über die angebotenen Dienstleistungen und Vorgehensweisen. Allgemeine Literaturrecherchen sowie ein Experteninterview mit der Schweizerischen Investitionsförderungs-Agentur komplettieren das methodische Vorgehen. Die Analyse zeigt, dass sich die Schweizer Direktinvestitionen in Europa, Nordamerika und Asien konzentrieren. Hauptsächlich Hightech- Finanz- und Chemiefirmen versuchen, ihr hohes Innovationspotenzial über Technologietransfers oder Zusammenschlüsse zu verbessern. Dabei suchen sie, trotz Kostendruck im Inland, politisch stabile Länder mit hochqualifizierten Arbeitskräften und verlegen ihre Forschungs- und Produktionsstätten selten in Billiglohnländer. Schweizer Firmen werden dabei als gut informiert aber risikoscheu beschrieben. Unter starker Konkurrenz versuchen die ausländischen Investitionsförderungs-Organisationen, Schweizer Direktinvestitionen anzuziehen. Dies erfolgt individuell und diskret. Ausländische Botschaften haben in vielen Fällen nur unterstützende Funktionen und scheinen das Potential ihrer Lokalpräsenz nicht voll auszuschöpfen. Die Studie trägt die bereits praktizierten Vorgehensweisen von vielen Investitionsförderungs-Organisationen zusammen und schlägt weitere Strategien vor: Trotz globaler Kommunikation und virtuellem Auftritt im Internet, ist die persönliche Kontaktpflege und die Nähe zum Investor ein entscheidender Faktor. Dies kann mit der vermehrten Einbindung der ausländischen Botschaften vor Ort erreicht werden. So entsteht eine durchgehende Beratung bis ins Zielland. Eine zukunftsorientierte Agentur setzt in der Schweiz auf wertschöpfungsintensive Branchen und Technologietransfer. Sie bearbeitet In- und Outbound Investitionen in derselben Organisation und löst so in beiden Volkswirtschaften notwendige Investitionen aus.
Departement: School of Management and Law
Publication type: Thesis: Bachelor / Bachelor Thesis
DOI : 10.21256/zhaw-1331
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/1361
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