Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.21256/zhaw-1256
Title: Volatilitätsprognosen mit historischen Daten für den Aktienmarkt Schweiz von 1995 bis 2015
Authors : Schweizer, Benjamin
Advisors / Reviewers : Gramespacher, Thomas
Publisher / Ed. Institution : ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Issue Date: 2016
Language : Deutsch / German
Subject (DDC) : 332: Finanzwirtschaft
Abstract: Ausgangslage: Für die Bewertung von Finanzderivaten wird die Volatilität verwendet. Deshalb befassten sich bereits diverse Forscher mit unterschiedlichen Prognosemöglichkeiten für die Volatilität. Die verschiedenen Untersuchungen zeigten jedoch keine übereinstimmenden Ergebnisse. Daher werden in dieser Arbeit fünf verschiedene Prognosemodelle miteinander verglichen und bezüglich Prognosegenauigkeit untersucht. Ziel: Ziel der Arbeit ist es, folgende Fragestellung zu diskutieren und zu beantworten: Welche Methode liefert die zuverlässigsten Prognosen für die Volatilität in unterschiedlichen Marktphasen des Schweizer Aktienmarktes von 1995 bis 2015? Die Arbeit richtet sich an Studierende und Fachpersonen aus dem Bereich Banking and Finance. Sie soll Entscheidungsträgern Argumente liefern, um sich für eine Prognosemethode zu entscheiden. Weiter soll sie als Anregung dienen zu weiteren Untersuchungen in anderen Märkten oder in anderen Zeitabschnitten. Vorgehen: Es werden die prognostizierten Volatilitäten von fünf Modellen miteinander verglichen. Dabei wird untersucht, bei welchem Modell die Abweichung zur effektiven Volatilität am Geringsten ist. Es werden drei unterschiedliche Phasen analysiert, welche sich in der Volatilitätsstärke unterscheiden. Aus den Daten des Swiss Performance Index von 1995 bis 2015 werden Zeitabschnitte tiefer, hoher und wechselnder Volatilität gebildet. Zudem wird untersucht, wie stark die durchschnittlichen absoluten Differenzen pro Marktphase voneinander abweichen. Ergebnisse: Die Resultate für den untersuchten Zeitraum zeigen, dass die Modelle EWMA und GARCH die Tagesvolatilität genauer vorhersagen als die Modelle LongTime, SMA 60 und WMA 60. Weiter wird deutlich, dass die Bestimmung der GARCH-Parameter grossen Einfluss auf die Ergebnisse des Modells hat. Zudem wird festgestellt, dass das GARCH-Modell die konstantesten Prognosen liefert und die Abweichungen der unterschiedlichen Marktphasen am wenigsten divergieren. Fazit: Es wird festgehalten, dass die gewonnenen Erkenntnisse nicht für allgemeingültig erklärt werden dürfen, sondern nur für den Swiss Performance Index im gewählten Zeitraum gelten. Es wäre interessant, ob für ein anderes Wertpapier oder an einem anderen Börsenplatz die Resultate bestätigt oder widerlegt werden, dies ist jedoch nicht Gegenstand dieser Arbeit. Handlungsempfehlung: Für die Modellauswahl zur Volatilitätsprognosebildung wird bei bleibender tiefer Volatilität das Modell der exponentiell gewichteten gleitenden Durchschnitte empfohlen. Bei wechselnder oder hoher Volatilität wird zur Verwendung des GARCH-Ansatzes geraten, da damit die zuverlässigsten Prognosen erzielt werden. Die Arbeit zeigt, dass die unterschiedlichen Modelle Stäken und Schwächen aufweisen und dies bei der Modellauswahl berücksichtigt werden muss.
Departement: School of Management and Law
Publication type: Thesis: Bachelor / Bachelor Thesis
DOI : 10.21256/zhaw-1256
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/1258
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