Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.21256/zhaw-1245
Title: Couch Commerce in Verbindung mit Second Screening : Wie Werbeinhalte die Informationssuche im Kaufentscheidungsprozess des Couch Commerce beeinflussen
Authors : Bétrisey, Michèle
Advisors / Reviewers : Seiler, Roger
Publisher / Ed. Institution : ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Issue Date: 2016
Language : Deutsch / German
Subject (DDC) : 658.8: Marketingmanagement
659: Werbung und Öffentlichkeitsarbeit
Abstract: Mobile Endgeräte nehmen bezüglich der Informationssuche eine immer wichtigere Rolle ein und werden den Platz des stationären Computers als primäre Informationsquelle in naher Zukunft ersetzen. Diese Nutzungsveränderung fördert den Mobile Commerce erheblich. Die Hälfte der kaufbeeinflussenden Suchanfragen auf mobilen Endgeräten findet von zu Hause aus statt. In diesem Fall wird von Couch Commerce gesprochen. Die simultane Nutzung mobiler Endgeräte und des Fernsehers hat stark zugenommen. In Amerika wurde bereits festgestellt, dass die ausgestrahlten Werbeinhalte den Couch Commerce beeinflussen. Es stellt sich die Frage, welche Faktoren in Fernsehwerbungen gegeben sein müssen, damit der potenzielle Schweizer Konsument aktiv nach weiteren Produktinformationen sucht. Zudem ist unklar, inwiefern die parallele Nutzung des mobilen Endgeräts einen Zusammenhang mit dem ausgestrahlten Fernsehprogramm aufweist. Zur Beantwortung der Forschungsfragen diente eine umfassend vorgenommene Litera-turrecherche, bei welcher der Fokus auf wissenschaftliche Arbeiten, aktuelle Studien und Fachzeitschriften gelegt wurde. Die Auslöser der Informationssuche im Couch Commerce sind mittels Experiment und dazugehörigen Tiefeninterviews ermittelt worden, was eine qualitative Untersuchung darstellt. Die Auswertungen zeigen, dass ausgestrahlte Werbeinhalte die Informationssuche beeinflussen können, obwohl die ausgeübten Tätigkeiten auf dem mobilen Endgerät während des Second Screening grösstenteils keinen Zusammenhang mit dem ausgestrahlten Inhalt aufweisen. Fernsehwerbungen lösen zudem je nach Ausrichtung auf emotionale oder informative Inhalte andere Reaktionen aus. Auch geschlechtsspezifische Unterschiede konnten festgestellt werden. Frauen reagieren, anders als erwartet, eher auf Informationen, während sich Männer tendenziell häufiger von Emotionen leiten lassen. Es stellt sich heraus, dass sowohl informative als auch emotionale Elemente in der Werbung enthalten sein müssen, um eine Informationssuche auszulösen, wobei auf die Natur des angepriesenen Produkts zu achten ist. Zudem ist es ratsam, TV-Spots geschlechtsspezifisch anzupassen. Da es immer mehr Möglichkeiten gibt, Fernsehwerbungen auszuweichen, sollte auch eine andere Marketingstrategie, wie das Einbauen von Verkaufsprodukten in Fernsehsendungen, in Betracht gezogen werden. Die Ergebnisse liefern neue und wichtige Erkenntnisse, sind aber auf die Grundgesamtheit bezogen nicht repräsentativ. Zur Prüfung der Erkenntnisse bietet sich eine zusätzliche quantitative Untersuchung an.
Departement: School of Management and Law
Publication type: Thesis: Bachelor / Bachelor Thesis
DOI : 10.21256/zhaw-1245
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/1247
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