Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.21256/zhaw-1165
Title: Altern mit Querschnittlähmung : Wohin führt der Weg?
Authors : Keusen, Patricia
Advisors / Reviewers : Huber, Marion
Publisher / Ed. Institution : ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Issue Date: 2016
Language : Deutsch / German
Subjects : Querschnittlähmung; Altern; Ergotherapie; Lebensqualität; Betätigungsperformanz
Subject (DDC) : 615.8515: Ergotherapie
Abstract: Darstellung des Themas Eine Querschnittlähmung stellt eine lebenslange Zustandsveränderung eines Menschen dar. Die Auswirkungen des Alterns mit einer Querschnittlähmung sind jedoch nahezu unerforscht, wodurch die Ergotherapie keine umfassende Langzeitbetreuung gewährleisten kann. Ziel Ziel ist es, eine literaturfundierte Informationsgrundlage bezüglich den Auswirkungen des Alterns mit einer traumatisch bedingten Querschnittlähmung auf betroffene Personen zu schaffen. Ergotherapeutische Handlungsbereiche zur Erhaltung der grösstmöglichen Lebensqualität und Betätigungsperformanz werden daraus abgeleitet. Methode Eine systematische Literaturrecherche nach Guba (2008) wurde durchgeführt. Fünf Studien und zwei Reviews aus vordefinierten Datenbanken erfüllten alle Einschlusskriterien. Zur Ergebnisdarstellung wurden die Modelle „Canadian Model of Occupational Performance and Engagement” (CMOP-E) und „International Classification of Functioning, Disability and Health” (ICF) verwendet. Relevante Ergebnisse Veränderungen finden in allen Körpersystemen sowie Betätigungsbereichen statt, wobei sich die Lebensqualität mit zunehmender Anzahl posttraumatischer Jahre beachtlich steigert. Als Einflussfaktoren auf die Lebensqualität und die Betätigungsperformanz liessen sich die gesundheitlichen Sekundäreinschränkungen, die soziale Partizipation, das zufriedenstellende Ausführen von Betätigungen, die Umweltfaktoren, die Anpassungsfähigkeit, der „Überlebenseffekt“ und der individuelle Lebensstil herausarbeiten. Schlussfolgerung Das Altern mit einer Querschnittlähmung hat Auswirkungen auf alle Lebensbereiche einer Person, weshalb die Förderung der Lebensqualität und Betätigungsperformanz als Fokus in der ganzheitlichen Rehabilitation empfohlen wird. Weiterführende Forschung wird angeraten.
Departement: Gesundheit
Organisational Unit: Institut für Ergotherapie
Publication type: Thesis: Bachelor / Bachelor Thesis
DOI : 10.21256/zhaw-1165
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/1164
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