Title: Dialogische Wissensentwicklung zwischen Wissenschaft und Praxis : WiF.swiss eine Wissenslandschaft zur Heimunterbringung
Authors : Eberitzsch, Stefan
Conference details: Bundeskongress Soziale Arbeit 2018: Der Wert des Sozialen – Der Wert der Sozialen Arbeit, Bielefeld, 5.-7. September
Issue Date: 6-Sep-2018
License (according to publishing contract) : Not specified
Type of review: Peer review (abstract)
Language : German
Subjects : Fremdplatzierung; Wissensplattform; Dialogische Wissensentwicklung; Heimerziehung
Subject (DDC) : 362: Health and social services
Abstract: Die Grundsatzfrage danach, wie wissenschaftliches Wissen in sozialer Praxis wirksam werden kann, hat an Dringlichkeit gewonnen. So ist die Wissenschaft Soziale Arbeit vermehrt angefragt darzulegen, wie ihre empirischen Erkenntnisse soziale Innovationen in der Praxis hervorbringen können. Zwar ist ein enger Bezug der Wissenschaft Soziale Arbeit zur Profession sowie deren Handlungsfelder ein grundlegendes Merkmal der Disziplin. Doch scheint es nun verstärkt darum zu gehen, Ansätze zu entwickeln, die im Zusammenspiel von Wissenschaft und Praxis neue Wissens- und Handlungsformen ermöglichen. Hier beschreitet das Entwicklungsprojekt WiF.swiss neue Wege im Feld der stationären HzE: mit Blick auf die Frage danach, wie bestehende Wissensformen wirksam werden können, wurde in diesem Projekt das Konzept einer «Dialogischen Wissensentwicklung» zwischen Praxis und Wissenschaft entwickelt und umgesetzt. Dieses Konzept sieht vor, dass Erkenntnisse in einem umfassenden Dialog gemeinsam bewertet, übersetzt und handlungsorientiert weiterentwickelt werden (vgl. Eberitzsch, Gabriel, Keller 2017). In diesem Vorhaben fliessen sowohl Aspekte von Forschung, Entwicklung aber auch die Erprobung digitaler Formen der Wissensproduktion und -dissemination zusammen. Konkret werden auf der Wissensplattform www.wif.swiss für Fachkräfte Orientierungen und Reflexionsfragen zur Qualitätsweiterentwicklung und Haltungsreflexion in Fremdplatzierungsprozessen visualisiert und zur Diskussion gestellt. Integraler Teil der Web-Plattform sind Möglichkeiten des direkten Feedbacks, das als Grundlage zur Weiterentwicklung der Inhalte dient. Weiterhin hat sich rund um das Projekt eine „WiF-Community“ formiert, die zum Informationsaustausch, für das Arbeiten in Workshops sowie bei Tagungen zusammenfindet. Vor diesem Hintergrund fragt der Beitrag kritisch danach, wie dem fachlich Dialog mehr Anerkennung und allenfalls auch durch Nutzung digitaler Medien, mehr Raum und Zeit verschafft werden kann.
Departement: Social Work
Organisational Unit: Institute of Childhood, Youth and Family (IKJF)
Publication type: Conference other
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/10800
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