Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.21256/zhaw-2141
Title: Das Erleben von Auswirkungen eines Schädelhirntraumas auf die Soziale Identität : welche Handlungsempfehlungen ergeben sich daraus für die Ergotherapie?
Authors : Estermann, Evamaria
Bühler, Carolina
Advisors / Reviewers : Arbenz-Purt, Dietlinde
Extent : 131
Publisher / Ed. Institution : ZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften
Publisher / Ed. Institution: Winterthur
Issue Date: 2018
License (according to publishing contract) : Not specified
Language : German
Subjects : Traumatic brain injury; Acquired brain injury; Social identity; Occupational therapy; Experience
Subject (DDC) : 615.8515: Occupational therapy
617: Surgery
Abstract: Einleitung Ein Schädelhirntrauma kann die Aufnahme von Betätigungen erschweren und Veränderungen der Sozialen Identität hervorrufen. Die Person, die Betätigungen und ihr sozialer Kontext stehen in wechselseitigem Zusammenhang. Die Soziale Identität, als Wissen über eigene Gruppenzugehörigkeiten, ist Teil des Selbstkonzeptes und bietet Grundlage für soziale Unterstützung. In der ergotherapeutischen Literatur besteht dazu eine Forschungslücke. Ziel Das Ziel dieser Arbeit ist herauszufinden, wie Erwachsene die Auswirkungen eines Schädelhirntraumas auf ihre Soziale Identität erleben. Daraus sollen ergotherapeutische Handlungsempfehlungen hergeleitet werden. Methode Nach einer Literaturrecherche in ergotherapeutischen, medizinischen, soziologischen und psychologischen Datenbanken wurden für die Beantwortung der Fragestellung drei Hauptstudien inkludiert. Die Haupterkenntnisse daraus wurden über zwei Modelle in Bezug zur Sozialen Identität gesetzt. Hergeleitete Praxisimplikationen wurden ausgewählten Enablement Skills zugeordnet. Ergebnisse Folgenden Themen wurden von den Autorinnen dieser Arbeit identifiziert: Verändertes Selbst, Diskrepanz zwischen der Sicht der Betroffenen und der Sicht der sozialen Umwelt, veränderte soziale Beziehungen, Abhängigkeit, etwas zurückgeben. Schlussfolgerungen Durch ein klientenzentriertes Vorgehen werden Betroffene unterstützt, viele Soziale Identitäten nach einem Schädelhirntrauma zu erhalten oder neue in ihr Selbst zu integrieren. In der Ergotherapie kann über Betätigung das Zusammenspiel zwischen der Person und ihrem sozialen Kontext beeinflusst werden.
Departement: Health Professions
Publication type: Bachelor thesis
DOI : 10.21256/zhaw-2141
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/10434
Appears in Collections:Bachelorarbeiten Ergotherapie

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