Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.21256/zhaw-24367
Full metadata record
DC FieldValueLanguage
dc.contributor.advisorHofmann, Roland-
dc.contributor.authorColicchio, Vanessa-
dc.date.accessioned2022-03-02T07:40:45Z-
dc.date.available2022-03-02T07:40:45Z-
dc.date.issued2021-
dc.identifier.urihttps://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/24367-
dc.description.abstractIn den letzten Jahren haben globale Ungleichheitssituationen zu zahlreichen politischen Debatten geführt. Die Entwicklung der Ungleichheitsdynamik im Ausland hat die Auseinandersetzung mit der Thematik der Einkommens- und Vermögensungleichheit auch in der Schweiz gefördert. Entsprechend wurden viele politische Initiativen zu Verteilungsfragen eingereicht, welche allerdings beim Volk keinen Anklang gefunden haben. Das Hauptziel dieser Thesis ist es, die tatsächliche Ungleichheitsdynamik mit der subjektiven Wahrnehmung der Schweizer Bevölkerung und ihrer Meinungsführer zu vergleichen, um problemorientierte Verteilungsdebatten führen zu können. Der Aufbau dieser Thesis beruht auf einer theoretischen Grundlage, welche einer empirischen Untersuchung gegenübergestellt wird. Der theoretische Teil beinhaltet eine Literaturübersicht über die Verteilung der Einkommensanteile sowie der Vermögenswerte und es werden fundamentale Bestandteile des Schweizer Systems dargestellt. Die theoretische Abhandlung gibt die Stossrichtung für die empirische Untersuchung vor. Die Darstellung der subjektiven Wahrnehmung in Bezug auf die Ungleichheitssituation in der Schweiz wird mittels einer qualitativen Primärforschung, basierend auf fünf Experteninterviews aus der Politik sowie aus dem Wirtschaftsumfeld und sieben Interviews aus der Bevölkerung, erfasst. Bei der Zielgruppenzusammensetzung wird auf unterschiedliche sozialdemografische Eigenschaften der Probanden gesetzt, damit eine heterogene Erhebung der Wahrnehmung gewährleistet werden kann. Die Erkenntnisse aus dem Theorieteil veranschaulichen ein multifunktionales und stabiles Sozialsystem, welches in der Schweiz zu einer hohen und gleichmässigen Wohlstandverteilung sowie zur Abfederung möglicher Ungleichheiten führt. Damit wird eine theoretische Ungleichheitsproblematik verworfen. Paradox ist die Wahrnehmungsverzerrung der Untersuchungsgruppen, die insbesondere die Öffnung der Einkommensschere als besorgniserregend einstufen. Weiter zeigen die Ergebnisse aus der Untersuchung, dass ein Ungleichheitsgefühl nicht nur aus dem Vergleich zwischen Arm und Reich herrührt, sondern auch branchenübergreifende Einkommensunterschiede wahrgenommen werden. Die Deutung der subjektiven Wahrnehmung des Schweizer Volkes sowie der Meinungsführer erklärt eine Wahrnehmungsverzerrung der Ungleichheitssituation, die eine Kontroverse zwischen der Realität und dem Empfinden begründet. Schlussfolgernd erkennt diese Bachelorthesis, dass eine problemspezifische und effiziente Verteilungspolitik in Kenntnis der subjektiven Wahrnehmung der Bürger stattfinden muss. Entsprechend ist von zentraler Bedeutung, dass der Staat die nötigen Voraussetzungen schafft, damit die Bevölkerung die Verteilungssituation versteht und sich eine realitätsnahe Meinung bilden kann. Dadurch kann eine angemessene und problemorientierte Debatte gewährleistet werden.de_CH
dc.format.extent211de_CH
dc.language.isodede_CH
dc.publisherZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaftende_CH
dc.rightshttp://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/de_CH
dc.subject.ddc330: Wirtschaftde_CH
dc.titleEinkommens- und Vermögensungleichheit in der Schweiz – Tatsache oder Mythos?de_CH
dc.typeThesis: Bachelorde_CH
dcterms.typeTextde_CH
zhaw.departementSchool of Management and Lawde_CH
zhaw.publisher.placeWinterthurde_CH
dc.identifier.doi10.21256/zhaw-24367-
zhaw.originated.zhawYesde_CH
Appears in collections:BSc Betriebsökonomie

Files in This Item:
File Description SizeFormat 
Vanessa_Colicchio_FS21_Bachelorarbeit.pdf1.57 MBAdobe PDFThumbnail
View/Open


Items in DSpace are protected by copyright, with all rights reserved, unless otherwise indicated.