Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.21256/zhaw-23295
Full metadata record
DC FieldValueLanguage
dc.contributor.authorRobin, Dominik-
dc.contributor.authorMesserle, Natalie-
dc.contributor.authorMehdiyeva, Ramila-
dc.contributor.authorAlbermann, Kurt-
dc.contributor.authorDratva, Julia-
dc.date.accessioned2021-10-14T16:01:33Z-
dc.date.available2021-10-14T16:01:33Z-
dc.date.issued2021-10-10-
dc.identifier.urihttps://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/23295-
dc.description.abstractPsychische Belastungen im Schulalter sind in den letzten Jahrzehnten zu einem der wichtigsten Themen der öffentlichen Gesundheit geworden. Für Kinder und Jugendliche bedeuten sie erhebliche Belastungen in allen Lebensbereichen. Die Studie untersucht die psychische Gesundheitskompetenz von Lehr- und Betreuungspersonen in Bezug auf psychische Belastungen bei SchülerInnen. In der Schweiz gibt es bisher kaum Daten, um bedarfsgerechte Angebote entwickeln zu können. In der Studie wurden alle in Winterthur tätigen Lehrpersonen sowie weitere pädagogische Fachpersonen (N = 1514) der obligatorischen Schulstufen online befragt (Schuljahr 2019/2020). Fast alle Befragten hatten in den letzten 12 Monaten mindestens eine Schülerin oder einen Schüler mit einer psychischen Belastung, betreut oder unterrichtet, durchschnittlich waren es 4.7. Die Analysen zeigten Unterschiede nach Schulstufe und Schulfunktion. Ein Drittel der Befragten (34%) schätzte sich im Umgang mit belasteten SuS als erfahren oder sogar sehr erfahren ein, zwei Fünftel (42%) fühlten sich teilweise sicher und ein Viertel (23%) wenig oder gar nicht erfahren. Ältere Teilnehmende und solche, die in den letzten 12 Monaten mehr belastete SuS unterrichtet oder betreut haben, schätzten sich als erfahrener ein. Die Teilnehmenden nutzten am häufigsten persönliche Kontakte (98%), Internetseiten (91%) und Printmedien (90%), um sich über psychische Belastungen ihrer SuS zu informieren. Sie erkannten die Problematik betroffener SuS aber nicht nur aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen und Recherchen, sondern wurden auch oft von den Eltern (55%), von Arbeitskolleg*Innen (43%) und pädagogisch-therapeutischen Fachpersonen (35%) auf betroffene SuS angesprochen. Während sie in den Primarstufen eher von den Eltern angesprochen wurden, fand die Kommunikation auf den höheren Schulstufen öfters direkt mit den SuS statt. Einem Drittel der Befragten (32%) standen nicht genügend geeignete Tools, Lehrmittel und Angebote zum Thema psychische Gesundheit zur Verfügung. Den meisten Befragten fiel es daher schwer, das Thema psychische Gesundheit in den Schulalltag zu integrieren. Die Teilnehmenden wünschten sich mehr Weiterbildungen sowie Unterstützung oder Empfehlungen von externen Fachpersonen. Die Analyse der Gesundheitskompetenz zeigte, dass die Befragten eine hohe subjektive Kompetenz äusserten, Informationen zu psychischer Gesundheit von SuS zu finden und zu verstehen, es ihnen jedoch schwerer fiel, zu beurteilen, ob die gefunden Informationen auch korrekt sind. Erstmals wurde in der Schweiz auch die psychische Gesundheits- und Handlungskompetenz vom Schulpersonal untersucht. Die meisten Befragten verfügten allgemein über eine hohe psychische Handlungskompetenz, zeigten aber punktuelle Wissenslücken betreffend konkreten Störungsbildern, abhängig von der Schulstufe und dem Alter der Befragten. Eine qualitative Auswertung zeigte, dass es aus der Perspektive der Befragten nebst medizinischer und schulischer Unterstützung notwendig wäre, die Gesundheitsressourcen der SuS zu stärken. Die Studienerkenntnisse legen nahe, dass Schulprogramme im Bereich psychische Gesundheit nicht nur auf struktureller, sondern auch auf individueller Kompetenzebene ansetzen müssten. Zusammen mit den Winterthurer Schulbehörden werden in einem weiteren Schritt Handlungsempfehlungen formuliert.de_CH
dc.format.extent43de_CH
dc.language.isodede_CH
dc.publisherZHAW Zürcher Hochschule für angewandte Wissenschaftde_CH
dc.rightsLicence according to publishing contractde_CH
dc.subjectPsychische Gesundheitskompetenzde_CH
dc.subjectSchulede_CH
dc.subjectPsychische Belastungen, Störungen und Erkrankungende_CH
dc.subjectStigmade_CH
dc.subject.ddc371: Schulen und schulische Tätigkeitende_CH
dc.subject.ddc613: Persönliche Gesundheitde_CH
dc.titlePsychische Gesundheitskompetenz von Lehr- und Betreuungspersonen : eine Befragung von Lehr- und Betreuungspersonen im Hinblick auf psychische Belastungen, Störungen und Erkrankungen von Schülerinnen und Schülern in Winterthurde_CH
dc.typeWorking Paper – Gutachten – Studiede_CH
dcterms.typeTextde_CH
zhaw.departementGesundheitde_CH
zhaw.organisationalunitInstitut für Public Health (IPH)de_CH
zhaw.publisher.placeWinterthurde_CH
dc.identifier.doi10.21256/zhaw-23295-
zhaw.funding.euNode_CH
zhaw.originated.zhawYesde_CH
zhaw.webfeedG: Gesundheit von Kindern und Jugendlichende_CH
zhaw.funding.zhawPsychische Gesundheitskompetenz von Lehr- und Betreuungspersonende_CH
zhaw.author.additionalNode_CH
zhaw.display.portraitYesde_CH
Appears in collections:Publikationen Gesundheit

Files in This Item:
File Description SizeFormat 
2021_Robin_Psychische_Gesundheitskompetenz_Lehr_und_Betreuungspersonen_ZHAW.pdf2.75 MBAdobe PDFThumbnail
View/Open


Items in DSpace are protected by copyright, with all rights reserved, unless otherwise indicated.