Please use this identifier to cite or link to this item: https://doi.org/10.21256/zhaw-23199
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dc.contributor.authorZsindely, Piroska-
dc.contributor.authorGrylka, Susanne-
dc.date.accessioned2021-09-24T14:07:46Z-
dc.date.available2021-09-24T14:07:46Z-
dc.date.issued2021-09-15-
dc.identifier.urihttps://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/23199-
dc.description.abstractHintergrund: Der gemeinnützige Verein Familystart Zürich wurde 2015 gegründet und setzt sich für die Sicherstellung der postpartalen Versorgung durch Hebammen und Pflegefachfrauen im Kanton Zürich ein. Er arbeitet dabei mit fünf Spitalpartnern im Raum Zürich und Winterthur, für welche er eine Vermittlungsgarantie gewährt. Familystart Zürich verfügt über eine webbasierte Applikation, die genutzt wird, um die Familien anzumelden und zu vermitteln. Nach einer ersten externen Evaluation 2018 werden in einer zweiten Evaluation folgende Themen beleuchtet: das Benutzererleben der Webapplikation sowie das Erleben des Anmelde- und Vermittlungsprozesses durch die betroffenen Stakeholder, die Eruierung von Optimierungs- und Weiterentwicklungsmöglichkeiten sowie der Vergleich der Vermittlungszeiten 2020 mit den Daten der letzten Evaluation. Methode: Die Evaluation wurde in zwei Modulen durchgeführt: Modul 1 beinhaltete teilstrukturierte Einzelinterviews und ein Fokusgruppengespräch mit Stakeholdern von Familystart Zürich. Je fünf Elternteile, Vereinsmitglieder, Spitalpartnervertreterinnen und die Geschäftsstelle von Familystart Zürich wurden befragt. Die Interviews wurden transkribiert und mittels qualitativer Inhaltsanalyse ausgewertet. Modul 2 beinhaltete die Auswertung der Anmeldedaten aller Familien, die zwischen dem 01.01.2020 und 31.12.2020 bei Familystart Zürich angemeldet wurden oder sich selbst angemeldet hatten. Die quantitativen Daten wurden deskriptiv mit dem Statistikprogramm R 4.0.3 ausgewertet. Ergebnisse: Die Aussagen der befragten Stakeholder wurden in vier Hauptkategorien mit jeweils mehreren Unterthemen zusammengefasst: «Gründe für Mitgliedschaft bei Familystart Zürich», «Erleben des Anmelde- und Vermittlungsprozesses, «Optimierungsmöglichkeiten des Anmelde- und Vermittlungsprozesses und «Weiterentwicklung». Die befragten Nutzerinnen und Nutzer von Familystart Zürich zeigten grosses Vertrauen in den Anmelde- und Vermittlungsprozess, sie wünschten sich aber teilweise, dass der Prozess transparenter wäre und dass sie bereits vor den Vermittlungen einen Eindruck der Vereinsmitglieder erhalten könnten. Als wichtig erwies sich im Prozess der Informationsaustausch über die zu vermittelnden Fälle zwischen den beteiligten Stakeholdern. Es besteht ein deutlicher Bedarf, diesen auszubauen. Die Netzwerkarbeit von Familystart Zürich wird durch die Vereinsmitglieder sehr geschätzt und in diesem Bereich erkannten die Stakeholder viel Entwicklungspotenzial. Die bestehende Webapplikation wurde durch die Vereinsmitglieder mehrheitlich für nützlich befunden, zeigt aber im Bereich der Tätigkeiten der Geschäftsstelle Weiterentwicklungsbedarf. Weiter konnten Daten von 3'311 Familien, die über Familystart Zürich angemeldet wurden, ausgewertet werden. Das Durchschnittsalter der Frauen lag bei 32.5 Jahren, sie waren zu zwei Dritteln Erst-gebärende und über 90% hatten ihr Kind in einem Partnerspital geboren. Die Mehrheit der Frauen war ausländischer Herkunft. Im Vergleich zu 2016 zeigte sich die Verschiebung von der mehrheitlich nachgeburtlichen Anmeldung zur Anmeldung mehrheitlich noch während der Schwangerschaft. Die mediane Vermittlungszeit verbesserte sich von über 26 Stunden im Jahr 2016 zu wenig mehr als 4 Stunden im Jahr 2020. Diskussion und Empfehlungen: Das Vertrauen in den Anmelde- und Vermittlungsprozess von Familystart Zürich durch die Stakeholder kann als gross beurteilt werden und wurde durch die kurzen Vermittlungszeiten auch bestätigt. Vier Hauptempfehlungen wurden formuliert: 1) Es wird empfohlen, das etablierte Angebot von Familystart Zürich unbedingt aufrecht zu erhalten. 2) Dem Bedürfnis nach erhöhter Transparenz und Nahbarkeit der Vereinsmitglieder wird empfohlen mithilfe der Weiterentwicklung der IT-Strukturen nachzukommen. Nach erfolgter Vermittlung einer Hebamme könnte ein Steckbrief dieses für die Familie nahbarer machen. 3) Es wird empfohlen, die bereits aufgewendeten Ressourcen der Netzwerkarbeit weiter auszubauen und neben dem interdisziplinären Vereinsnetzwerk auch lokale Netzwerke für die Familien zu fördern. 4) Schliesslich zeigte sich, dass die vorhandenen IT-Strukturen den gesteigerten Anforderungen des Vereins nicht mehr gerecht werden können. Es wird die Weiterentwicklung zu einem Content Management System empfohlen, welches dem Verein ermöglicht, eigenständig Qualitätsmanagement durchzuführen sowie Nutzeroberfläche und Inhalte selbstständig zu bearbeiten.de_CH
dc.format.extent37de_CH
dc.language.isodede_CH
dc.publisherZürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaftende_CH
dc.rightsLicence according to publishing contractde_CH
dc.subjectHebammede_CH
dc.subjectHebammennetzwerkde_CH
dc.subjectWochenbettbetreuungde_CH
dc.subjectVersorgungssicherheitde_CH
dc.subject.ddc618: Geburtsmedizin und Hebammenarbeitde_CH
dc.titleEvaluation II Familystart Zürich : Abschlussberichtde_CH
dc.typeWorking Paper – Gutachten – Studiede_CH
dcterms.typeTextde_CH
zhaw.departementGesundheitde_CH
zhaw.organisationalunitInstitut für Hebammen (IHB)de_CH
zhaw.publisher.placeWinterthurde_CH
dc.identifier.doi10.21256/zhaw-23199-
zhaw.funding.euNode_CH
zhaw.originated.zhawYesde_CH
zhaw.webfeedFamilie und Aufwachsende_CH
zhaw.funding.zhawZweite Evaluation Familystart Zürichde_CH
zhaw.author.additionalNode_CH
zhaw.display.portraitYesde_CH
Appears in collections:Publikationen Gesundheit

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