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dc.contributor.authorHasler, Ilke-
dc.date.accessioned2019-07-04T13:23:06Z-
dc.date.available2019-07-04T13:23:06Z-
dc.date.issued2018-09-11-
dc.identifier.urihttps://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/17433-
dc.description.abstractDie heutige Gesellschaft befindet sich in einem stetigen Wandel. War es noch vor ein, zwei Jahrzehnten «undenkbar», dass zwei lesbische Frauen eine Familie gründen, eine Frau mit einem körperlichen Handicap oder (kontrollierter) Substanzabhängigkeit Mutter wird, vielen «unfruchtbaren» Frauen durch medizinischen Fortschritt das «Muttersein» ermöglicht wird, so nimmt die Betreuung von diesen «vulnerablen» Schwangerschaften und Familien mittlerweile einen immer grösseren Stellenwert im Berufsalltag der Hebamme ein. Diese «besonderen Schwangerschaften und Familien» sind anders – anders als die Norm. Sie zeigen die Vielfalt von Menschen, Lebensentwürfen und Möglichkeiten auf. Die Wahrnehmung und Reflexion der eigenen Haltung gegenüber diesen Familien sind, neben dem notwendigen Fachwissen, Voraussetzung, um diese Familien als zukünftige Hebammen professionell, bedarfsorientiert und evidenzbasiert betreuen zu können. Für die Unterrichtseinheit «Besondere Schwangerschaften und Familien» im Bachelorstudiengang Hebamme wurde deshalb grosser Wert daraufgelegt, sowohl kognitive als auch affektive Lernziele zu formulieren. Einerseits war es wichtig, dass sich die Studierenden das nötige, grösstenteils nicht in der gängigen Hebammenliteratur vorhandene Fachwissen aneignen und interprofessionelle Unterstützungsangebote kennen, andererseits sollten sie im Unterricht auch die Möglichkeit erhalten, sich in die Situation dieser Familien hineinzuversetzen. Neben der Sensibilisierung für mögliche Herausforderungen und Schwierigkeiten dieser Familien ist ein grosser Schwerpunkt dieses Unterrichts die Reflexion der eigenen Haltung gegenüber diesen Familien. Obwohl eine Haltungsänderung bei den Studierenden kein primäres Unterrichtsziel ist, gaben 77 Prozent der Studierenden in der Evaluation an, dass es aufgrund des Unterrichts zu Haltungsänderungen gegenüber diesen Familien gekommen sei. Viele der Studierenden waren überrascht und teilweise auch erschrocken über ihre unbewussten Vorurteile. Dieser Unterricht fördert durch eine Vielfalt von Lehr- und Lernmethoden in unterschiedlichen Sozialformen die selbstständige Aneignung von Fachwissen, die Auseinandersetzung mit der eigenen Sozialkompetenz, das kritische Hinterfragen der eigenen Haltung gegenüber diesen Familien und eine reflektierende «Praxis» als Grundvoraussetzung für eine professionelle «Praxis».de_CH
dc.language.isodede_CH
dc.rightsNot specifiedde_CH
dc.subject.ddc618: Geburtsmedizin und Hebammenarbeitde_CH
dc.titleBesondere Schwangerschaften und Familien : Eigenreflexion anhand von Vielfaltde_CH
dc.typeKonferenz: Sonstigesde_CH
dcterms.typeTextde_CH
zhaw.departementGesundheitde_CH
zhaw.organisationalunitInstitut für Hebammen (IHB)de_CH
zhaw.conference.detailsBest Teaching - Best Practices 2018: Transformationen in der Lehre, Wädenswil, 11. September 2018de_CH
zhaw.funding.euNode_CH
zhaw.originated.zhawYesde_CH
zhaw.publication.statuspublishedVersionde_CH
zhaw.publication.reviewNot specifiedde_CH
zhaw.author.additionalNode_CH
Appears in collections:Publikationen Gesundheit

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