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dc.contributor.authorMoser, Martin-
dc.contributor.authorSchibig, Gregor-
dc.contributor.authorReif, Monika Ulrike-
dc.contributor.authorTschumi, Jürg-
dc.contributor.authorWürgler, Dieter-
dc.contributor.editorHilbes, Christian-
dc.date.accessioned2017-12-04T13:46:57Z-
dc.date.available2017-12-04T13:46:57Z-
dc.date.issued2017-11-
dc.identifier.urihttps://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/1660-
dc.description.abstractDie Eisenbahn gilt als eines der sichersten Transportmittel. Trotzdem kommt es auch heute noch regelmässig zu Kollisionen zwischen Zügen und zu Kollisionen an Bahnübergängen mit dem Individualverkehr. Diese Unfälle gilt es auf ein Minimum zu reduzieren. Daher wird in der Arbeit einerseits zusammen mit dem Industriepartner ENOTRAC ein bestehendes physikalisches Modell zur Vorhersage des Schadensausmasses (Tote, Schwerverletzte und Verletzte im Zug) weiterentwickelt und validiert. Dieses Modell unterstützt das Erstellen von Risikoanalysen für die Zulassung von Fahrzeugen und Betriebsformen im Eisenbahnverkehr. Kommt es trotzdem zu Unfällen, müssen diese mit geeigneten Methoden untersucht werden. Nur so ist es möglich, den grösstmöglichen Lerneffekt daraus zu ziehen um gleiche Unfälle zukünftig zu verhindern. Konkret wird die Unfalluntersuchungsmethode «CAST» hinsichtlich der Anwendbarkeit für Eisenbahnunfälle analysiert. Das bestehende Modell für Kollisionen an Bahnübergängen der Firma ENOTRAC wird anhand statistischer Auswertungen sowie der Anwendung von realen Referenzunfällen optimiert und validiert. Mit diesem validierten Modell ist es nun möglich, das Schadensausmass für Zugskollisionen mit Strassenfahrzeugen in den vorgegebenen Ausmasskategorien abzuschätzen. Zusätzlich wird das Modell auf Kollisionen zwischen zwei Zügen angewendet. Mit der Anpassung einiger Parameter kann das Modell für Fragestellungen im Bereich von Risikoanalysen genutzt werden. Ebenfalls wird in dieser Arbeit die systemorientierte Unfallanalysemethode «CAST» untersucht, ob diese sich besser eignet als herkömmliche Unfalluntersuchungsmethoden, Ursachen für Unfälle im Eisenbahnverkehr zu finden. Die Methode berücksichtigt das gesamte System, welches bei einem Unfall beteiligt war, um daraus zufällige oder systematische Fehler im System oder im Prozess zu offenbaren. Die Methode wurde anhand eines realen Unfalls getestet und mit den bestehenden Untersuchungsberichten verglichen. Dadurch konnten zusätzliche Unfallursachen identifiziert werden. Das weiterentwickelte ENOTRAC Modell eignet sich sehr gut für die Abschätzung des Schadensausmasses bei Kollisionen an Bahnübergängen. Für die Kollision zwischen zwei Zügen kann das physikalische Modell im aktuellen Entwicklungsstand allerdings nur einen groben Rahmen für das Schadensausmass vorgeben. Die Unfalluntersuchungsmethode «CAST» eignet sich für den Einsatz im Eisenbahnverkehr, weil sie die Möglichkeit bietet, auch nicht unmittelbar mit einem Unfall zusammenhängende Ursachen aufzuzeigen.de_CH
dc.format.extent99de_CH
dc.language.isodede_CH
dc.publisherZHAW Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaftende_CH
dc.relation.ispartofseriesIAMP Safety Critical Systemsde_CH
dc.rightshttp://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/4.0/de_CH
dc.subject.ddc363: Umwelt- und Sicherheitsproblemede_CH
dc.titleAnalyse und Modellierung von Eisenbahnunfällende_CH
dc.typeTextde_CH
dc.typeWorking Paper – Gutachten – Studiede_CH
zhaw.departementSchool of Engineeringde_CH
zhaw.organisationalunitInstitut für Angewandte Mathematik und Physik (IAMP)de_CH
zhaw.publisher.placeWinterthurde_CH
dc.identifier.doi10.21256/zhaw-1486de_CH
zhaw.funding.euNode_CH
zhaw.originated.zhawYesde_CH
Appears in Collections:IAMP Safety Critical Systems

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