Full metadata record
DC FieldValueLanguage
dc.contributor.authorNamesnik, Joe-
dc.contributor.authorMinonne, Clemente-
dc.contributor.authorBriner, Norman-
dc.date.accessioned2019-02-14T11:19:58Z-
dc.date.available2019-02-14T11:19:58Z-
dc.date.issued2008-
dc.identifier.urihttps://www.iprocess.ch/wp-content/uploads/2018/03/Wissens-Management-Lehren-aus-20-Jahren-Erfahrung.pdfde_CH
dc.identifier.urihttps://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/15369-
dc.description.abstractIst der Hype um das Thema Wissens-Management wirklich vorbei? Die Antworten der Teilnehmer dieser Studie suggerieren, dass das Motivationstief durch überhöhte Erwartungen durchschritten ist und dass diese Management-Disziplin wieder an Aktualität gewinnt. Unter anderem lassen uns dies folgende zwei Erkenntnisse vermuten: Viele Organisationen wollen innerhalb der nächsten zwei Jahre mit einem aktiven Wissens-Management beginnen oder zumindest die Entwicklung dieser Management-Disziplin im Auge behalten. Wissens-Management wird als Ergänzung zu technologiebasierten Ansätzen hinzugezogen; beispielsweise wird die Informationsverwaltung im Customer Relationship Management (CRM) durch ein Customer Knowledge Management (CKM) ergänzt. Gleichwohl ist die Thematik noch nicht breit akzeptiert: Die grössten Herausforderungen für ein aktives Wissens-Management scheinen nach wie vor die Verankerung im Geschäftsalltag und in der Organisationskultur sowie die Rechtfertigung der Aufwendungen mittels adäquater Erfolgsmessungen und daraus abgeleiteten Darstellungen des Nutzens zu sein. Diejenigen Organisationen, die ein aktives Wissens-Management betreiben, fokussieren vor allem auf effizienz- und qualitätssteigernde Massnahmen. Solche Massnahmen beinhalten verschiedenartige Methoden. Diese Studie hat aufgedeckt, dass durchschnittlich sieben Methoden eingesetzt werden, welche als nutzbringend betrachtet werden. Wissenskultur fördernde Massnahmen werden hingegen weniger häufig eingesetzt. Durchschnittlich sind es vier pro Organisation, welche als nützlich beurteilt werden. Unterschätzt wird in dieser Hinsicht die Wirkung der Integration von Wissens-Management in bestehende Geschäftsprozesse. Generell kann den Antworten der Studienteilnehmer zur kulturellen Integrationdes Wissens-Managements entnommen werden, dass die Organisationskulturen den kollektiven Wissensaustausch wenig unterstützen und das persönliche Erfahrungswissen oft zur Absicherung der eigenen Arbeitstelle dient (Einstellung “Wissens ist Macht»). Die vier zu integrierenden Dimensionen des Wissens-Managements (vgl. Abbildung 1) sowie zwei weitere Erfolgsfaktoren wurden auf ihren Erklärungswert hin untersucht. Die organisatorische, prozessuale und methodische Integration sowie der aufeinander abgestimmte Einsatz von technologie- und human-orientierten Methoden des Wissens-Managements zeigen einen signifikanten und engen Zusammenhang mit der Zielerreichung. Die kulturelle Integration hat keinen signifikanten Einfluss in den befragten Unternehmen, was aufgrund der mehrheitlich mässigen Unterstützung der Organisationskultur für das Wissens-Management nicht erstaunt. Die Studienteilnehmer erachten alle vier Dimensionen als wichtig für den Erfolg im Wissens-Management; die kulturelle Integration wird überraschenderweise am wichtigsten eingestuft. Insgesamt zeichnet sich ein ziemlich eindeutiges Bild des Wissens-Managements im deutschsprachigen Europa ab: Diese Management-Disziplin wird vor allem zur Effizienz- und Qualitätssteigerung eingesetzt. Eine grosse strategische Bedeutung im Sinne des ressourcenbasierten Strategieansatzes wird ihr – nach wie vor – nicht beigemessen. Die Ressourcenausstattung und die Selbständigkeit des Wissens-Managements sind eher gering. Das Wissens-Management wird vor allem von den Mitarbeitenden und den unteren Kaderstufen mitgetragen. Dank deren Engagement ist die methodische Integration auf einem guten Stand, verglichen mit der organisationalen, prozessualen und kulturellen Integration, die ausserhalb ihrer Einflussmöglichkeiten liegen. Doch nach den Jahren der Ernüchterung gewinnt Wissensmanagement nun wieder zunehmend an Aktualität und trifft in den Unternehmen auf reges Interesse. Der Erhebung zufolge wollen zahlreiche Unternehmen innerhalb der nächsten zwei Jahre mit einem aktiven Wissensmanagement beginnen oder zumindest die Entwicklung dieser Managementdisziplin im Auge behalten. Derzeit ziehen sie die verfügbaren Methoden und Werkzeuge bereits als Ergänzung zu technologiebasierten Ansätzen hinzu. So ergänzen sie beispielsweise die Informationsverwaltung im Customer Relationship Management vermehrt durch ein Customer Knowledge Management.de_CH
dc.format.extent64de_CH
dc.language.isodede_CH
dc.publisheriKnowledge; Wissens-Management.CH; Dr. Pascal Sieber & Partnersde_CH
dc.rightsLicence according to publishing contractde_CH
dc.subjectWissensmanagementde_CH
dc.subjectKnowledge Managementde_CH
dc.subject.ddc658.4: Leitendes Managementde_CH
dc.titleWissens-Management - "Lehren aus 20 Jahren Erfahrung" : eine Studie im deutschsprachigen Europade_CH
dc.typeWorking Paper – Gutachten – Studiede_CH
dcterms.typeTextde_CH
zhaw.departementSchool of Management and Lawde_CH
zhaw.organisationalunitInstitut für Wirtschaftsinformatik (IWI)de_CH
zhaw.publisher.placeBernde_CH
zhaw.funding.euNode_CH
zhaw.originated.zhawYesde_CH
Appears in Collections:Publikationen School of Management and Law

Files in This Item:
There are no files associated with this item.


Items in DSpace are protected by copyright, with all rights reserved, unless otherwise indicated.