Title: Entwicklung von Simulationsmethoden für haustechnische Benutzungsgeräusche
Authors : Walk, Michael
Emrich, Frieder
Leuthardt, Fredi
Proceedings: Fortschritte der Akustik, DAGA 2003 : Plenarvorträge und Fachbeiträge der 29. Deutschen Jahrestagung für Akustik Aachen
Pages : 168
Pages to: 169
Conference details: 29. Deutsche Jahrestagung für Akustik, Aachen, Deutschland, 18.-20. März, 2003
Editors of the parent work: Behler, Gottfried K.
Publisher / Ed. Institution : Deutsche Gesellschaft für Akustik (DEGA)
Publisher / Ed. Institution: Oldenburg
Issue Date: 2003
License (according to publishing contract) : Licence according to publishing contract
Type of review: Not specified
Language : German
Subjects : Schallschutz; Benutzungsgeräusch; Bauakustik
Subject (DDC) : 690: Building and construction
720: Architecture
Abstract: Die Schweizer Norm SIA 181 "Schallschutz im Hochbau" legte bereits 1988 Grenzwerte für Benutzungsgeräusche von haustechnischen Anlagen fest. Da diese Geräusche ihrer Natur nach einer starken individuellen Streuung von Benutzer zu Benutzer bzw. von Messgruppe zu Messgruppe unterliegen, führten diese Grenzwerte zu einer beträchtlichen Planungsunsicherheit. Um hier Abhilfe zu schaffen, sollen in der überarbeiteten Fassung der Norm für die wichtigsten Benutzungsgeräusche Simulationsmethoden angegeben werden, die eine wesentlich bessere Reproduzierbarkeit von Messergebnissen gewährleisten. Gegenstand dieser Untersuchung ist die Validierung unterschiedlicher Simulationsgeräte im Vergleich zu manuell ausgelösten Anregungen durch Messungen sowohl im Labor, als auch in realen Bausituationen in verschiedenen Landesteilen der Schweiz. Zum Einsatz kamen das Kleinhammerwerk nach Gösele, sowie verschiedene Schlaggeräte zur Erzeugung von Einzelimpulsen. Die Terzbandspektren und A-bewerteten Schallpegel der Originalgeräusche wurden mit denen der vorgeschlagenen Simulationsgeräte verglichen. Die Resultate zeigen, dass mit einem optimierten Fallhammer ein den Originalgeräuschen gut entsprechender Spektrenverlauf erzielt werden kann, allerdings mit einem deutlich höheren Pegel, so dass neben der besseren Reproduzierbarkeit der Messungen auch die einfachere Durchführbarkeit gewährleistet ist. Zum Vergleich mit Anforderungswerten müssen daher noch Pegelkorrekturen berücksichtigt werden, deren Werte aus den Messresultaten bestimmt wurden. Dagegen produziert das Kleinhammerwerk nach Gösele deutlich weniger tieffrequente Geräuschanteile als die meisten Originalgeräusche und eignet sich damit nur für spezielle Benutzungsgeräuscharten als Simulationsgerät.
Departement: Architektur, Gestaltung und Bauingenieurwesen
Publication type: Conference Paper
ISBN: 3-9808659-0-8
URI: https://digitalcollection.zhaw.ch/handle/11475/5846
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